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Chemieunfall im Biolabor der Uni: Giftige Flüssigkeit freigesetzt

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Am Freitagabend wurde die Feuerwehr zu einem "Chemieunfall" im Biolabor der Universität in die Max-von-Laue Str. 7-9 alarmiert. Die Meldenden gaben an, das etwa eine Stunde zuvor in einem Labor ein giftiger Stoff durch einen unglücklichen Zwischenfall freigesetzt worden sei. Die freigesetzten Anteile des Stoffes seien mit Bindmittel gebunden worden. Die hohe Giftigkeit des Stoffes erforderte das Alarmieren der Feuerwehr und die Benachrichtigung etlicher Kontroll- und Umweltschutzdienststellen.

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr zu einem "Chemieunfall" im Biolabor der Universität in die Max-von-Laue Str. 7-9 alarmiert. Die Meldenden gaben an, das etwa eine Stunde zuvor in einem Labor ein giftiger Stoff durch einen unglücklichen Zwischenfall freigesetzt worden sei. Die freigesetzten Anteile des Stoffes seien mit Bindmittel gebunden worden. Die hohe Giftigkeit des Stoffes erforderte das Alarmieren der Feuerwehr und die Benachrichtigung etlicher Kontroll- und Umweltschutzdienststellen.

Die Feuerwehr evakuierte sieben im Gebäudeteil befindliche Personen, die mit dem Stoff mittelbar und unmittelbar zu tun hatten und ließ sie durch den Notarzt begutachten. Es wurden drei Personen ins Krankenhaus gebracht zur weiteren Kontrolle. Die Feuerwehr in entsprechender Schutzkleidung nahm die gebundene Flüssigkeit auf und verpackte sie in einem sicheren Behältnis, das bis zur Abklärung des weitern Vorgehens in dem sicheren Labor verbleibt. Die betroffenen Räume im Gebäudeteil wurden von der hauseigenen Lüftungsanlage belüftet. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Laborleiter übergeben.

Eine Person kam mit der Substanz in Hautkontakt. Diese hat vor Eintreffen der BF die stationären Dekontaminationsmöglichkeiten des Instituts genutzt. Diese und zwei weitere Personen, die Dämpfe der Flüssigkeit eingeatmet hatten wurden zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus verbracht.

Fünf weitere Personen, die sich im gleichen Gebäudeabschnitt aufgehalten hatten wurden nach Inaugenscheinnahme durch den Notarzt auf eigenen Wunsch nach Hause entlassen. Das Institutsgebäude wurde von der Feuerwehr geräumt.  Die Feuerwehr hat den Laborbereich kontrolliert und noch vorhandene Flüssigkeitsreste mit Bindemitteln aufgenommen. Der betroffene Laborbereich wurde kontinuierlich belüftet. In Absprache mit der Polizei bleibt der betroffene Lagerraum zunächst gesperrt. Die Leitung des Biozentrums wird am kommenden Montag mit dem RP Darmstadt gemeinsam festlegen, ob und wann der Raum wieder nutzbar ist. Die Einsatzstelle wurde dem stellvertretenden Institutsleiter übergeben. 

(Feuerwehr Frankfurt)

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