Schutz gegen Corona am Arbeitsplatz: Die 3G-Regel soll Infektionen minimieren.
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Schutz gegen Corona am Arbeitsplatz: Die 3G-Regel soll Infektionen minimieren.

Corona-Pandemie

Ab heute gilt 3G am Arbeitsplatz: Wo kann ich mich in Frankfurt kostenlos testen lassen?

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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In Frankfurt wird wegen der aktuellen Corona-Lage an Arbeitsplätzen die 3G-Regel eingeführt. Wir zeigen, wo Sie sich kostenlos auf das Virus testen lassen können.

Frankfurt – Das Ziel ist mehr Schutz gegen Corona am Arbeitsplatz, deshalb hat der Bundesrat einstimmig die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes gebilligt. Damit einher geht auch die Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz. Während einige Unternehmen diese Maßnahme zuvor bereits auf freiwilliger Ebene eingeführt hatten, wird sie nun zum Gesetz.

Wer weder geimpft noch genesen ist, muss sich ab Mittwoch (24.11.2021) vor Betreten des Arbeitsplatzes testen lassen. Dabei ist ein tagesaktueller Test (oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test) Pflicht. Wo Sie sich in Frankfurt und Umgebung kostenlos testen lassen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

3G am Arbeitsplatz – Land Hessen informiert über Corona-Teststellen in der Region

Wie das Land Hessen mitteilt, haben seit dem 13.11.2021 wieder „alle Menschen Anspruch auf kostenlose Testungen auf Infektionen mit SARS-CoV-2“. Diese sogenannte Bürgertestung kann im auch mehrmals die Woche durchgeführt werden, wenn die Verfügbarkeit der Testkapazitäten dies zulässt. In der Bügertestung inbegriffen sind PoC-Antigen-Tests / Schnelltests.

Davon zu unterscheiden sind die PCR-Teststellen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Dort werden keine Bürgertestungen durchgeführt. Die PCR-Teststellen dienen der Testung von Personen mit typischen Corona-Symptomen und „PCR-Testungen im Rahmen der Coronavirus-Testverordnung durch [z.B. Kontaktpersonen, Bestätigung eines positiven Antigen-Schnelltests, Corona-Patienten mit roter Corona-Warn-App-Meldung]“.

Bundesrat billigt einstimmig neues Infektionsschutzgesetz – Wegen Corona kommt 3G am Arbeitsplatz

Corona-Teststellen in Frankfurt: Hier können Sie sich kostenlos testen lassen

Erst am Freitag (19.11.2021) hatte Jens Spahn (CDU), der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister, die deutschlandweite Wiedereinführung der kostenlosen Corona-Tests bekannt gegeben. Auch Volker Bouffier, der Ministerpräsident von Hessen, sprach über die neuen Corona-Regeln: Er sprach davon, dass auch Geimpfte, die „einen guten Schutz“ haben, „nicht leichtsinnig“ sein und von den kostenlosen Bürgertests Gebrauch machen sollten. Grund sind die steigenden Corona-Fallzahlen in Hessen.

In diesen Teststellen in Frankfurt können Sie einen kostenfreien Corona-Bürgertest machen lassen:

  • Pharmacie Raphael, Apotheke auf der Fressgass (Große Bockenheimer Straße 29)
  • Struwwelpeter Apotheke an der Hauptwache (An der Hauptwache 7)
  • Corona-Schnelltest Frankfurt (Berliner Straße 60)
  • Fradoc Dr. Röbel & Kollegen (Zeil 111)
  • Hirsch Apotheke (Zeil 111)
  • Corona Testzentrum Frankfurt Zeil 113 (Zeil 113)
  • Schnelltestzentrum Main Care Frankfurt (Brönnerstraße 11)
  • Doc MediSafe GmbH (Zeil 65)
  • MEDICARE Frankfurt Allerheiligenstraße (Allerheiligenstraße 13)
  • Insgesamt gibt es in Frankfurt rund hundert Teststellen: Weitere Corona-Teststellen in Frankfurt und Umgebung finden Sie unter Corona-test-hessen.de.

Wie die Stadt Frankfurt mitteilt, hat jede Bürgerin und jeder Bürger Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. Dieser Anspruch besteht unabhängig davon, ob die betroffene Person bereits geimpft oder genesen ist. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass in vielen Corona-Testzentren in Frankfurt vor Antritt des Tests ein Termin vereinbart werden muss.

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Bei Verstößen gegen die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz drohen Beschäftigten Konsequenzen. Beschäftigte, die ungeimpft sind und sich weigern, den geforderten Test bei sich zu führen oder einen machen zu lassen, dürfen das Betriebsgelände nicht betreten. „Der Arbeitgeber braucht deshalb in diesem Fall keine Vergütung zu zahlen, da der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung erbringen kann“, erklärt Arbeitsrechtler Gunnar Roloff. (jey/dpa)

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