Eine Fluggesellschaft führt eine Corona-Impfpflicht für Passagiere ein. Die Lufthansa plant das nicht. (Symbolbild)
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Eine Fluggesellschaft führt eine Corona-Impfpflicht für Passagiere ein. Die Lufthansa plant das nicht. Corona-Tests gibt es hingegen schon. (Symbolbild)

Qantas führt Impfpflicht ein

Flughafen Frankfurt: Kommt nun die Corona-Impfpflicht für Passagiere?

Eine Fluggesellschaft führt eine Corona-Impfpflicht für Passagiere ein, sobald der Impfstoff ausreichend verfügbar ist. Auch die Lufthansa hat sich dazu geäußert.

  • Die australische Fluggesellschaft Qantas will Reisende aus dem Ausland nur noch mit einer Corona-Impfung befördern, sobald der Impfstoff massenhaft vorhanden ist.
  • Die Lufthansa hat in Frankfurt Stellung zu einer möglichen Corona-Impfpflicht für Passagiere genommen.
  • Die Einreisebestimmungen seien nicht Sache des Lufthansa-Konzerns, teilt ein Sprecher mit.

Frankfurt – Können Reisende am Flughafen Frankfurt bald nur noch mit einer gültigen Corona-Impfung fliegen? Am Montag (23.11.2020) hatte Alan Joyce, Chef der australischen Airline Qantas, bekannt gegeben, dass Reisende aus dem Ausland nur noch mit einer Corona-Impfung von der Airline befördert werden, sobald der Impfstoff vorhanden sei. Das sagte Joyce dem australischen Sender Nine-News.

Flughafen Frankfurt: Lufthansa ist gegen Corona-Impfpflicht

Die Lufthansa hat sich aber vorerst gegen einen Nachweis einer Impfung gegen das Coronavirus ausgesprochen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei eine solche Impfpflicht für alle Passagiere, die mit Maschinen der Lufthansa fliegen, nicht geplant, sagte ein Sprecher des Konzerns.

Flughafen Frankfurt: Lufthansa erwartet Plan zur Verteilung des Corona-Impfstoffes

Zudem sei nicht die Lufthansa, sondern die nationale Regierung für die Einreisevoraussetzungen an den jeweiligen Flughäfen verantwortlich, heißt es weiter. Das gilt auch für den Flughafen Frankfurt. Die Regierungen müssten zunächst planen, wie die Impfstoffe gegen das Coronavirus, sobald dieser verfügbar ist, verteilt werde, sagte der Konzernsprecher. (Joshua Bär mit dpa)

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