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Wegen Omikron: OB Feldmann fordert Bundeswehr an

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Von: Erik Scharf

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Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD) fordert erneut Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zur Unterstützung im Gesundheitsamt an. (Archivbild)
Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD) fordert erneut Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zur Unterstützung im Gesundheitsamt an. (Archivbild) © Boris Roessler/dpa

Die Corona-Lage in Frankfurt spitzt sich immer weiter zu. Das Gesundheitsamt kommt bei der Kontaktverfolgung kaum hinterher. OB Peter Feldmann reagiert.

Frankfurt – Seit Tagen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt auf immer neue Höchstwerte. OB Peter Feldmann (SDP) hat nun reagiert und zur Unterstützung bei der Kontaktverfolgung in Frankfurt die Bundeswehr angefordert. Das teilte die Stadt Frankfurt am Freitag (14.01.2022) mit.

„Die Omikron-Welle hat unsere Stadt mit voller Wucht erfasst. Der steile Anstieg bei den Neuinfektionen macht mir große Sorgen. In dieser Situation können wir jede Hilfe gebrauchen. Die Bundeswehr hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass wir in der Krise auf sie zählen können. Dass nun erneut Soldatinnen und Soldaten zur Unterstützung anreisen, ist eine große Erleichterung“, wird Feldmann in der Mitteilung zitiert.

Corona in Frankfurt: 20 Einsatzkräfte unterstützen bei der Kontaktverfolgung

20 Soldatinnen und Soldaten werden ab sofort und bis mindestens zum 26.01.2022 Unterstützung im Gesundheitsamt leisten. Zuletzt waren die Soldatinnen und Soldaten vor zwei Monaten in Frankfurt stationiert, um bei der Bewältigung der Aufgaben rund um das Coronavirus zu helfen.

Die Soldatinnen und Soldaten vom Transporthubschrauberregiment in Niederstetten (Baden-Württemberg) sollen in einem Zwei-Schicht-System an sieben Tagen die Woche in Frankfurt zum Einsatz kommen. Neben der Bundeswehr sind laut Angaben der Stadt zur Kontaktverfolgung von positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen rund 170 externe Kräfte eingesetzt, unter anderem städtische Mitarbeiter und Auszubildende, Zeitarbeiter und studentische Hilfskräfte.

Aufgrund der hohen Inzidenz gilt Frankfurt derzeit als Hotspot-Region. Regeln für Ungeimpfte und auf öffentlichen Plätzen sind seitdem verschärft worden. (esa/pm)

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