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Der Stadtwald in Frankfurt ist ein beliebtes Ausflugsziel - auch während der Corona-Krise.

Ausflug in der Corona-Krise

Stadt Frankfurt appelliert an Bürger: Das sind die Corona-Verhaltensregeln im Stadtwald

Während der Corona-Krise ist der Stadtwald in Frankfurt ein beliebtes Ausflugsziel. Nun richtet sich die Stadt mit einem wichtigen Appell an die Bürger.

  • Stadtwald Frankfurt ist trotz Kontaktverbot* beliebt
  • Stadt Frankfurt richtet sich mit Appell an Bürger
  • Corona-Krise: Frankfurter sollen auf den Wegen bleiben

Frankfurt - Der Stadtwald Frankfurt gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Rhein-Main-Gebiet. Und auch in Zeiten der Corona-Krise und dem damit verbundenen Kontaktverbot ist gegen einen Ausflug in den Wald nichts zu sagen. Die Stadt Frankfurt hat jetzt trotzdem Regeln formuliert, wie man sich im Stadtwald an das Kontaktverbot halten kann. Und das hat seinen Grund. 

Stadtwald Frankfurt während Corona-Krise: Appell der Umweltdezernentin

Besonders bei schönen Wetter schieben sich die Bürger trotz Kontaktverbot dicht an dich durch die Parks, am Mainufer und eben auch im Stadtwald entlang. Das Ordnungsamt geht mittlerweile streng gegen die Regelverstöße vor. Ein Mann in Offenbach hat sogar mehrfach gehen die Kontaktverbotsregeln verstoßen. Auf ihn kommt ein saftiges Bußgeld zu. 

Frankfurt: Im Stadtwald ist das Kontaktverbot nicht ganz so einfach

Die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) der Stadt Frankfurt appelliert deshalb an die Bürger: „Auch im Stadtwald gilt der Mindestabstand von 1,50 Metern und die maximale Gruppengröße von zwei Personen, solange sie nicht zum gleichen Haushalt gehören.“ Und zum Thema Stadtwald gibt sie einen ganz besonderen Aspekt zu bedenken: So sei das Ausweichen ins Unterholz auch in Zeiten der Corona-Pandemie verboten. 

Frühlingszeit trotz Corona: Stadtwald muss geschützt werden

„Bitte bleiben Sie auf den Wegen! Der Stadtwald ist ein wichtiger Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten, die empfindlich auf Störungen reagieren“, ergänzt Tina Baumann, Leiterin der Abteilung Stadtforst beim Grünflächenamt.

Besonderes Regeln für den Stadtwald Frankfurt? Das sagt die Stadt

Vor lauter Corona kommt einem ein weiterer wichtiger Punkt auch nicht ohne Weiteres in den Sinn: Frühlingszeit heißt Nachwuchszeit bei vielen Tieren. Vor allem Vorgelarten bauen aktuell ihre Nester - auch auf dem Waldboden. Daher erinnert die Stadt Frankfurt im Zusammenhang mit den Verhaltensregeln während des Kontaktverbotes an die Leinenpflicht der Hunde. 

Folgende Regeln gibt es im Stadtwald Frankfurt auch während der Corona-Krise zu beachten

  • Auf den Wegen bleiben, nicht ins Unterholz ausweichen
  • Hunde angeleint lassen
  • Abstand von 1,50 Meter einhalten

Stadtwald Frankfurt: Beliebtes Freizeitziel auch während Corona-Krise

Der Stadtwald Frankfurt ist insgesamt 5785 Hektar groß, davon liegen 3866 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen. Seit 1372 gehört er in den Besitz der Stadt Frankfurt und dient für viele Bürger als Naherholungsgebiet. Neben einigen Spielplätzen und gastronomischen Angeboten stand am Rande des Stadtwaldes der Goetheturm, der 2017 durch Brandstiftung vollständig zerstört wurde. Ein Wiederaufbau des Frankfurter Wahrzeichens ist in Planung. 

red

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