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Maschine zerbricht bei Landung: Flugzeug aus Frankfurt muss umkehren

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Von: Sebastian Richter

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In Costa Rica zerbricht ein DHL-Frachtflugzeug. Der Unfall wirkt sich auf einen Lufthansa-Flieger vom Flughafen Frankfurt aus.

San José – An einem Flughafen in Costa Ricas Hauptstadt ist ein Frachtflugzeug der DHL bei einer Notlandung entzweigebrochen. Das Unglück am 7. April hatte auch Auswirkungen auf eine Maschine vom Flughafen Frankfurt, die das selbe Ziel ansteuerte und über dem Meer umkehren musste.

Das Frachtflugzeug der DHL hatte vor der Landung Probleme mit der Hydraulik, wie Costa Ricas Feuerwehrchef, Héctor Chaves, am Donnerstag (08.04.2022) in einer Videobotschaft vom Flughafen Juan Santamaría in San José mitteilte. Zwei Menschen, der Pilot und der Ko-Pilot, wurden verletzt. Weitere Personen waren nicht an Bord.

DHL-Frachtflieger zerbricht in San José: Auswirkungen auf Lufthansa-Flug vom Flughafen Frankfurt

Auf Videos des Vorfalls ist zu sehen, wie das Flugzeug zunächst auf die Landebahn fuhr, dann eine Rechtskurve machte und massiv Staub aufwirbelte. In einer Vertiefung kam die Maschine vom Typ Boeing 757 zum Stehen, das Heck des Flugzeuges brach ab. Das Flugzeug war am gleichen Flughafen gestartet und auf dem Weg nach Guatemala, wie die Zeitung „La Nación“ berichtet. Der Pilot meldete demnach in der Luft einen Notfall und kehrte um. Die Feuerwehr verhinderte ein Entflammen der Maschine, der Betrieb musste allerdings für mehrere Stunden unterbrochen werden.

Bei einer Notlandung in Costa Rica ist ein DHL-Frachtflugzeug zerbrochen.
Bei einer Notlandung in Costa Rica ist ein DHL-Frachtflugzeug zerbrochen. © La Nacion/ZUMA Press/Bomberos/dpa

Dadurch konnte auch eine Passagiermaschine aus Frankfurt* nicht landen. Zum Zeitpunkt des Unfalls in Costa Rica befand sich ein Airbus 340-313 der Lufthansa auf dem Weg nach San José. Über dem Atlantik nahe Grönland drehte die Maschine mit 267 Fluggästen an Bord wieder ab und flog zurück zum Flughafen Frankfurt*. Dort landete der Flieger mit der Registrierung LH518 etwa viereinhalb Stunden nach dem Start.

Zuletzt musste eine Maschine über dem Atlantik zum Flughafen Frankfurt umkehren, weil sich Rauch in der Kabine gebildetet hatte. (spr/dpa)*fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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