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Daniel Fischer moderiert das Frühstücksradio bei hr3.

Radiomoderator wechselt erneut

Daniel Fischer zurück zu FFH

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Es gibt ein amerikanisches Sprichwort, dass sehr gut die eigene Zufriedenheit im jeweiligen Job widerspiegelt: „Love it, change it oder leave it“. „Liebe es, ändere es oder verschwinde“- Daniel Fischer, sechszehn Jahre lang Moderatoren-Zugpferd bei Hitradio FFH, wechselte im vergangenen Dezember von dem Privatsender zum öffentlich-rechtlichen Hessischen Rundfunk. Dort übernahm er – wie schon bei FFH – bei der Populärwelle hr3 die Moderation der Morgensendung. Nun wurde bekannt, dass er dort den Bettel hinschmeißt und – man höre und staune – zurück zu seinen alten Heimatsender FFH wechselt. „Hessens Lieblingsmoderator zieht um – ziehen Sie mit“ warb der Sender aus dem Dornbusch auf großformatigen Plakaten für den Wechsel Fischers zu hr3. Man hoffte insgeheim auf einen massenhaften Hörerwechsel von FFH zu hr3. Doch das war fehlkalkuliert. Nicht nur, dass die FFH Hörer das Fischer-Nachfolger Duo Evren Gezer und Horst Hoof mit offenen Ohren empfingen – bei hr3 gab es auch einen nicht endenden Sturm der Entrüstung der alten Hörer. Man vermisste den vertrauten Sound. Die Verantwortlichen versuchten gegen zu arbeiten, man lud Hörer busweise ins Studio ein. Doch alle Mühe war vergebens, der Shitstorm des Ärgers über den neuen Moderator und dessen Art riss auf Facebook nicht ab. Nach nicht einmal einem halben Jahr hat Fischer nun offensichtlich die Nase gestrichen voll. Heute um 15 Uhr gaben beide Sender intern bekannt, dass Daniel Fischer noch bis Mitte Juni beim Hessischen Rundfunk bleibt und dann im Herbst bei FFH wieder am Mikro steht. Freilich nicht als Morgenmann. Der Sender wird ab Herbst im Tagesprogramm eine Strecke für den renommierten Radiomoderator einrichten. Fischer, der im August sein drittes Kind erwartet, macht bis dahin eine kurze Erholungspause. Ab Ende Juli werden Tobias Kämmerer und Tanja Rösner ihn als neues Team bei der hr3-Morningshow ersetzen. Bereits vor Wochen signalisierte Fischer seinem alten Sender, dass er gerne wieder nach Bad Vilbel kommen würde. Bei hr3 war er offenbar nicht nur dem Hörer-Shitstorm ausgesetzt, sondern fühlte intern auch einen großen Groll gegen seine Person.  Zurzeit stellt der Hessische Rundfunk seine Populärwellen neu auf – in einer „Pop-Unit“ wurden der Jugendsender You FM und hr3 zusammengefasst, Führungspersonal musste gehen, langjährige hr3-Mitarbeiter wechseln reihenweise zu anderen Wellen oder Sendern. Dem Vernehmen nach sind viele Mitarbeiter bei hr3  mit der Neuorientierung, zu der auch das Engagement Fischers gezählt wurde, nicht einverstanden. Intern wird auch moniert, dass eine Führungspersönlichkeit wie Jörg Bombach fehlt, der den Sender jahrzehntelang prägte.  Hinter den Kulissen wurde nach dem Signal von Daniel Fischer sodann auf der höchsten Senderebene verhandelt – nun geben die Sender heute im Laufe des Tages zeitgleich das Ergebnis bekannt.

Es gibt ein amerikanisches Sprichwort, dass sehr gut die eigene Zufriedenheit im jeweiligen Job widerspiegelt: „Love it, change it oder leave it“. „Liebe es, ändere es oder verschwinde“- Daniel Fischer, sechszehn Jahre lang Moderatoren-Zugpferd bei Hitradio FFH, wechselte im vergangenen Dezember von dem Privatsender zum öffentlich-rechtlichen Hessischen Rundfunk.

Dort übernahm er – wie schon bei FFH – bei der Populärwelle hr3 die Moderation der Morgensendung. Nun wurde bekannt, dass er dort den Bettel hinschmeißt und – man höre und staune – zurück zu seinen alten Heimatsender FFH wechselt.

„Hessens Lieblingsmoderator zieht um – ziehen Sie mit“ warb der Sender aus dem Dornbusch auf großformatigen Plakaten für den Wechsel Fischers zu hr3. Man hoffte insgeheim auf einen massenhaften Hörerwechsel von FFH zu hr3.

Doch das war fehlkalkuliert. Nicht nur, dass die FFH Hörer das Fischer-Nachfolger Duo Evren Gezer und Horst Hoof mit offenen Ohren empfingen – bei hr3 gab es auch einen nicht endenden Sturm der Entrüstung der alten Hörer. Man vermisste den vertrauten Sound. Die Verantwortlichen versuchten gegen zu arbeiten, man lud Hörer busweise ins Studio ein. Doch alle Mühe war vergebens, der Shitstorm des Ärgers über den neuen Moderator und dessen Art riss auf Facebook nicht ab.

Nach nicht einmal einem halben Jahr hat Fischer nun offensichtlich die Nase gestrichen voll. Heute um 15 Uhr gaben beide Sender intern bekannt, dass Daniel Fischer noch bis Mitte Juni beim Hessischen Rundfunk bleibt und dann im Herbst bei FFH wieder am Mikro steht. Freilich nicht als Morgenmann. Der Sender wird ab Herbst im Tagesprogramm eine Strecke für den renommierten Radiomoderator einrichten. Fischer, der im August sein drittes Kind erwartet, macht bis dahin eine kurze Erholungspause. Ab Ende Juli werden Tobias Kämmerer und Tanja Rösner ihn als neues Team bei der hr3-Morningshow ersetzen.

Bereits vor Wochen signalisierte Fischer seinem alten Sender, dass er gerne wieder nach Bad Vilbel kommen würde. Bei hr3 war er offenbar nicht nur dem Hörer-Shitstorm ausgesetzt, sondern fühlte intern auch einen großen Groll gegen seine Person.  Zurzeit stellt der Hessische Rundfunk seine Populärwellen neu auf – in einer „Pop-Unit“ wurden der Jugendsender You FM und hr3 zusammengefasst, Führungspersonal musste gehen, langjährige hr3-Mitarbeiter wechseln reihenweise zu anderen Wellen oder Sendern. Dem Vernehmen nach sind viele Mitarbeiter bei hr3  mit der Neuorientierung, zu der auch das Engagement Fischers gezählt wurde, nicht einverstanden. Intern wird auch moniert, dass eine Führungspersönlichkeit wie Jörg Bombach fehlt, der den Sender jahrzehntelang prägte.  Hinter den Kulissen wurde nach dem Signal von Daniel Fischer sodann auf der höchsten Senderebene verhandelt – nun geben die Sender heute im Laufe des Tages zeitgleich das Ergebnis bekannt.

Bei FFH soll Fischer ab Herbst eine "wichtige Tagessendung" übernehmen, wie der Radiosender aus Bad Vilbel berichtete. Fischer hatte dort vor seinem Weggang sechs Jahre lang die Morgensendung moderiert. Der Privatsender hatte zuletzt seine Führung auf dem hessischen Radiomarkt ausgebaut. Laut der im März veröffentlichten Media-Analyse wird er unter der Woche jede Stunde im Schnitt von 586 000 Menschen eingeschaltet. Die öffentlich-rechtliche Popwelle hr3 kam auf 321 000 Hörer pro Stunde.

(dpa)

Fischer, so heißt es aus versierten Kreisen des Senders in Bad Vilbel, vermisste vor allen „die gute Betreuung in einem kleinen, aber feinen Sender“.  

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