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Jana Euler erhält den Kunstpreis der Stiftung der Frankfurter Sparkasse von Robert Restani, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung.

Stadtgeflüster

Ein „Danke“ für den 1822-Kunstpreis

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Es ist eine extrem kurze Dankesrede von Jana Euler. Die 1982 in Freiburg geborene Künstlerin hat gestern im Kaisersaal den mit 15 000 Euro dotierten

Es ist eine extrem kurze Dankesrede von Jana Euler. Die 1982 in Freiburg geborene Künstlerin hat gestern im Kaisersaal den mit 15 000 Euro dotierten 1822-Kunstpreises der Stiftung der Frankfurter Sparkasse entgegengenommen und sich einfach mit „Danke“ bedankt. Keine lange Rede. Da musste die Laudatio, die Kurator Fabian Schöneich früherer Kurator des Portikus’ hielt, schon genügen. Darin berichtete er, dass die Ausgezeichnete parallel zum Studium an der Städelschule und im schottischen Glasgow noch Medizin studierte. Schon als Nachwuchskünstlerin wurde sie von der Frankfurter Sparkasse gefördert. Schöneich lobte, dass Eulers Arbeiten sich einer pauschalen Kategorisierung verweigerten, was ihr Schaffen noch interessanter mache. Zuvor hatte Robert Restani , stellvertretender Vorsitzender der Stiftung der Frankfurter Sparkasse in seiner Rede hervorgehoben, dass Kunst nach Schönheit und Vollendung strebe. Und in ihrer Begrüßung hatte Sylvia Weber , Integrations- und Bildungs-Dezernentin, darüber gesprochen, wie wichtig die Förderung von Kunst und Kultur für eine Stadt wie Frankfurt sei, allein wegen deren Strahlkraft weit über die Grenzen der Mainmetropole hinaus. Besonders die freie Kulturszene sei wichtig. Und hier kämen Institutionen wie die Stiftung der Sparkasse mit ihrem Preis ins Spiel. Schließlich rücke dieser die Künstler ins Rampenlicht und mache sie sichtbar.

(es)

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