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Das speisen die Stars beim Sportpresseball

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Von: Enrico Sauda

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Zum Jubiläum des Sportpresseballs kredenzen sie kulinarische Höhepunkte aus 40 Jahren: (v.l.) Bärbel Weinert vom Weingut Prinz von Hessen, Opéra-Küchenchef Roland Füssel sowie Sandra Sondermann und Jörg Müller vom Veranstalter Metropress.
Zum Jubiläum des Sportpresseballs kredenzen sie kulinarische Höhepunkte aus 40 Jahren: (v.l.) Bärbel Weinert vom Weingut Prinz von Hessen, Opéra-Küchenchef Roland Füssel sowie Sandra Sondermann und Jörg Müller vom Veranstalter Metropress. © enrico sauda

Die 1000 Gäste des Event-Highlights in Frankfurt am 5. November bekommen kulinarische Höhepunkte aus 40 Jahren serviert.

Er erscheint einem noch seltsam fern. Aber tatsächlich sind’s nur noch wenige Wochen, bis der Sportpresseball in der Alten Oper über die Bühne geht. Es gilt, ein Jubiläum zu feiern, denn es ist der 40. „Und deshalb haben wir uns in diesem Jahr auch kulinarisch etwas ganz Besonderes ausgedacht“, so Jörg Müller, Chef der Agentur Metropress, die das Großereignis, das am Samstag, 5. November, steigt, auf die Beine stellt. Veranstalter des Deutschen Sportpresseballs sind zudem der Verband Deutscher Sportjournalisten sowie der Verein Frankfurter Sportpresse.

Der Ball gilt als eines der Event-Highlights Deutschlands, für das Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) erstmals die Schirmherrschaft übernommen hat. Das Jubiläums-Motto „40 Bälle für Frankfurt. Einzigartig in Deutschland“ wird sich wie ein roter „Best of“-Faden durch den Abend ziehen und bereits in der Eröffnungsshow, präsentiert von der Sportstadt Frankfurt, kreativ aufgenommen, wenn prägende Show-Elemente aus 40 Jahren in neuem Gewand zur Geltung kommen.

Wie im vergangenen Jahr wird Fernsehmoderator und Grimme-Preisträger Gerhard Delling die Dinner-Gäste im Großen Saal durch den Abend begleiten. Das Motto spiegelt sich auch im Essen wider. „Es wird ein Best Of der vergangenen 40 Ballmenüs geben“, so Müller. „Wir starten mit einer Etagere, was den Vorteil hat, dass es zu Beginn gleich drei kleine Vorspeisen gibt und so mit Sicherheit für jeden was dabei ist.“ Das Ganze nennt sich dann „Etagere der Köstlichkeiten“. Und enthält aus den 1990er Jahren „Délice vom Reh auf Brezelboden mit Preiselbeeren und Knusper-Topping“. Aus den 2010ern „Thunfisch-Mango-Tatar mit eingelegtem Ingwer“. Und aus den 2020ern „Steckrübencouscous mit einer Mousse aus Avocado und Cashewkernen“.

Das Bonbon - oder treffender gesagt, die Perle: „Dieses Mal werden fünf Vorspeisenteller mit dem Logo des Juweliers Wempe versehen und jeder, der einen solchen bekommt, erhält ein Schmuckstück“, so Jörg Müller. Bisher kam das Logo mit dem Dessert auf den Tisch.

„Was den Hauptgang betrifft, haben wir tatsächlich die Archivordner gewälzt“, berichtet Jörg Müller. Die Entscheidung fiel auf eine Variation des Hauptgangs aus dem Jahr 2012, als der Sportpresseball unter dem Motto „Im Zeichen der Ringe - Tanz mit dem Ball“ stand. Stargast war damals der vor neun Jahren beim Skifahren verunglückte, mehrfache Formel-Eins-Weltmeister Michael Schumacher. Deshalb können sich die Gäste auf eine Hauptspeise freuen, die aus Kalbsfilet unter der Pinienkernkruste mit Kartoffelcrunch, Vanille-Karotten und Pak-Choi besteht.

Beim Nachtisch gibt es etwas Neues: „Wir sind die einzige Veranstaltung mit so vielen Dinnergästen, bei der ein Glas Champagner zum Dessert am Tisch serviert wird“, so Müller. Ausgeschenkt wird Laurent-Perrier-Champagner. Und was wird zum Finale nun auf den Tellern liegen? Eine Jubiläumspraline mit Zwetschgen, Vanille-Eis und Crumble, dazu Kaffeespezialitäten. „Die vegetarischen und veganen Menüs sind allesamt unter www.deutscher-sportpresseball.de aufgeführt.“ Darauf weist Jörg Müller hin. Vor wenigen Tagen kosteten und testeten die Macher die Speisen und Getränke, die übrigens vom Weingut Landgraf von Hessen kommen, vor. Gereicht werden „2021 VDP Gutsein Weißburgunder trocken“ und „2018 Spätburgunder trocken“.

Und der Landgraf selbst, Heinrich Donatus Philipp Umberto Prinz und Landgraf von Hessen, hat zugesagt, zum Ball zu kommen. Er wird einer von gut 1000 Gästen sein, für die Roland Füssel, Küchenchef des Bankett-Catering im Restaurant Operá, die Gerichte zubereitet. Übrigens war der vier Jahre lang im Grandhotel Hessischer Hof tätig und kochte auch dort schon für den Landgrafen. „So schließt sich ein Kreis“, sagt Füssel.

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