?Gemeinsam für das Grundrecht auf Glaubensfreiheit?

Auf dass die Würde nicht mehr angetastet wird

Vor Gott und dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Jedenfalls sollte es so sein, und so ist wohl auch eine ungewöhnliche Aktion am Samstag, 14. März, ab 15 Uhr auf der Zeil zu verstehen.

Vor Gott und dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Jedenfalls sollte es so sein, und so ist wohl auch eine ungewöhnliche Aktion am Samstag, 14. März, ab 15 Uhr auf der Zeil zu verstehen. Unter dem Motto „Gemeinsam für das Grundrecht auf Glaubensfreiheit“ bekennen sich unter anderem Juden, Christen, Muslime, Atheisten und Agnostiker zu ihrem Glauben und zu ihrer Weltanschauung und verteilen das Grundgesetz an Passanten. Initiatoren sind der Jüdische Kulturverein Ostend, der Türkische Deutsche Akademiker Bund und viele private Personen.

Die Gruppe rund um die jüdische Aktivistin Elishewa Patterson und den muslimischen Aktivisten Taner Ak spricht sich dabei gegen Antisemitismus, Rassismus, Islamphobie und Engstirnigkeit aus. Nur Begegnungen und Gespräche zwischen Mitgliedern verschiedenen Religionen könnten Vorurteile abbauen, Freundschaften entstehen und gedeihen lassen, betonten Patterson und Ak. Ihre Gruppe versuche, sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen und nicht nur das Trennende zu sehen.

„In Zeiten, in denen es nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß zu geben scheint, wollen wir der sogenannten schweigenden Mehrheit Möglichkeiten bieten, sich abseits der großen Politik zu begegnen und Menschen als unmittelbare Nachbarn kennen und schätzen zu lernen“, erklären die Initiatoren ihre Aktion.

(red)

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