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In der Frankfurter Innenstadt haben viele Demonstranten für das Bleiberecht von Flüchtlingen demonstriert.

Refugees for Change

Demo für Bildung und Bleiberecht

„Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall“, schallte es durch die Straßen der Innenstadt. Mehr als 300 Personen waren dem Aufruf der Gruppe „Refugees for change“ gefolgt, und demonstrierten am Samstagnachmittag für Bleiberecht und gleiche Bildungschancen. Kritisiert wurde insbesondere die seit einiger Zeit gängige Praxis, dass Sprachkurse und andere Integrationsmaßnahmen nur jenen Flüchtlingen zukämen, die auch eine gute Bleibeperspektive hätten. Dies sei eine erhebliche Benachteiligung derjenigen, die aus so genannten „sicheren Herkunftsländern“ stammen. Ein Sprecher betonte, dass es sich bei Ländern wie Afghanistan, Somalia oder Eritrea keinesfalls um „sichere Länder handele“. Ein großer Teil der Demoteilnehmer stammte aus genannten Ländern.

„Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall“, schallte es durch die Straßen der Innenstadt. Mehr als 300 Personen waren dem Aufruf der Gruppe „Refugees for change“ gefolgt, und demonstrierten am Samstagnachmittag für Bleiberecht und gleiche Bildungschancen.

Kritisiert wurde insbesondere die seit einiger Zeit gängige Praxis, dass Sprachkurse und andere Integrationsmaßnahmen nur jenen Flüchtlingen zukämen, die auch eine gute Bleibeperspektive hätten. Dies sei eine erhebliche Benachteiligung derjenigen, die aus so genannten „sicheren Herkunftsländern“ stammen. Ein Sprecher betonte, dass es sich bei Ländern wie Afghanistan, Somalia oder Eritrea keinesfalls um „sichere Länder handele“. Ein großer Teil der Demoteilnehmer stammte aus genannten Ländern.

Bei einer Ansprache am Willy-Brandt-Platz drückte eine Aktivistin via Mikrofon ihr Mitgefühl für die Opfer der terroristischen Attacken der letzten Wochen aus, unterstrich dabei aber zugleich: „In unseren Herkunftsländern ist der Terror alltäglich. Wir sind hierher gekommen, weil wir Angst hatten die nächsten Opfer zu sein.“ Sprechchöre wie „Say it loud, say it clear – Refugees are welcome here“ trafen bei vielen Passanten im weltoffenen Frankfurt auf Zustimmung. (pvf)

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