+
Einsamer Protest von Mitgliedern der ?Jungen Alternativen?.

3 Demonstranten, 100 Polizisten

Groteske Situation am Samstagabend vor dem DGB-Haus: Drei Mitglieder der „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der AfD, skandierten „Nazis raus!“, um gegen die Initiative „Aufstehen gegen

Groteske Situation am Samstagabend vor dem DGB-Haus: Drei Mitglieder der „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der AfD, skandierten „Nazis raus!“, um gegen die Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ zu demonstrieren, die dort am Wochenende ihre bundesweite Aktionskonferenz abhielt. Von dieser wiederum stellten sich Dutzende Teilnehmer den Nachwuchspolitikern entgegen und riefen Sprüche wie „AfD – Nazi-Pack, wir haben Euch zum Kotzen satt“. Bei der Konferenz wurde unter anderem über eine Aufklärungskampagne gegen die AfD beraten.

„Es ist notwendig, Widerstand gegen die AfD zu zeigen“, sagte der Landtagsabgeordnete Willi van Ooyen (Linke), der sich mit seinem Fraktionskollegen Ulrich Wilken den drei Demonstranten gegenüberstellte. „Wir dürfen nicht dulden, dass ihre fremdenfeindliche Hetze gesellschaftsfähig wird und die Gesellschaft insgesamt dadurch nach rechts rückt“, warnte er.

Eingepfercht hinter sogenannten Hamburger Gittern harrten „die drei Musketiere“, wie sie von den Gegendemonstranten spöttisch genannt wurden, mehr als zwei Stunden aus, ehe sie von der Polizei zum Taxi geleitet wurden. Diese war mit rund 100 Beamten sowie mehr als 20 Fahrzeugen im Einsatz. „Das kostet meine Steuergelder“, beschwerte sich eine Passantin, als sie das eigenartige Schauspiel in der Wilhelm-Leuschner-Straße betrachtete. pvf

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare