Der Opernplatz ist gerade in den Sommermonaten Anziehungspunkt vor allem für junge Leute.
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Der Opernplatz ist gerade in den Sommermonaten Anziehungspunkt vor allem für junge Leute.

Frankfurter Opernplatz

Beach-Club auf dem Opernplatz in Frankfurt soll bald eröffnen

  • VonEnrico Sauda
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500 Tonnen Sand sollen im neuen Beach-Club auf dem Opernplatz in Frankfurt südliches Flair verbreiten.

Frankfurt – Der Platz rund um die Alte Oper in Frankfurt verströmt bereits ein wenig südländisches Flair. Gerade jetzt im Sommer, wenn die Tische der Restaurants im Freien stehen. Nun soll dieses mediterrane Feeling noch gesteigert werden. Durch ungefähr 500 Tonnen feinsten Beachvolleyball-Sand, Palmen und Lounges. Das versprechen die Macher Madjid Djamegari , Bastian Bernhagen und Pierre Klippstein. Die Drei sind in der Stadt alles andere als Unbekannte, schließlich machen sie gemeinsam den Zeil-Club "Gibson". Und reichlich Erfahrung hat das Trio ebenfalls zu bieten, denn bereits Anfang der Nullerjahre schuf es den Kinga Beach Club in Offenbach. Damals waren Bernhagen und Klippstein Angestellte, heute sind sie Partner.

Der Gibson-Beach-Club soll übrigens auf den Namen "OP 2" hören. Eine Anspielung auf die Anschrift Opernplatz 2. Dort stand einst das Mövenpick-Restaurant, und im vergangenen Sommer gab es auf diesem Areal bis zum Abriss des Hauses Leckeres von verschiedenen Frankfurter Gastronomen im Pop-up - von Pizza bis Poké Bowl. Nun sollen dort ab August bis zu 600 Gäste auf 3500 Quadratmetern Sitzgelegenheiten erhalten und entspannen. Wie ein Tag am Meer, nur ohne Meer.

Mittelmeer-Feeling auf dem Frankfurter Opernplatz

"Uns reizt der leere Platz, wenn ich so einen sehe, dann habe ich immer eine Idee dafür", sagt Madjid Djamegari. Bereits vor drei Jahren "bespielte" er eine damals freie Fläche an der Breiten Gasse für mehrere Wochen und nannte das Ganze "Yard", es war eine Art städtischer Marktplatz. "Aber das hier ist ein völlig anderes Projekt, damals haben wir viel improvisiert", erinnert sich der Macher.

Das sei nun anders. Auch, weil dieses Projekt eine andere Vorgeschichte hat. Denn in Babenhausen wollten Djamegari, Bernhagen und Klippstein einen langfristigen Beach Club entstehen lassen. Aber daraus wurde bis jetzt nichts. "Wir befinden uns noch in Verhandlungen mit der Naturschutzbehörde. Deshalb haben wir umgedacht", sagt Djamegari. So kam die Idee zum Beach-Club am Opernplatz. Mittelmeer-Feeling zwischen Bankentürmen und Nobeleinkaufsstraße.

Beach-Club auf dem Opernplatz in Frankfurt soll Anfang August eröffnen

Genau könne er noch nicht sagen, wann das "OP 2" eröffnet, "aber ich hoffe, dass es die erste Augustwoche wird". Bis Ende Oktober soll der Beach-Club dann dort stehen. "Erholung in der Stadt", so lautet das Motto der Drei. "Es wird Lounges geben, aber auch Himmelbetten, eine Bar und eine Küche", kündigt Djamegari an. Mexikanisches soll serviert werden und es wird Panini und Sandwiches geben. "Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von 15 Uhr bis Mitternacht, und am Wochenende öffnen wir schon um 12 Uhr", sagt er. Außerdem kündigt er an, dass Musik geplant ist - mit DJs und Bands.

"Draußen ist das neue Drinnen", definiert Madjid Djamegari einen neuen Slogan und meint damit, dass Clubs wie das Gibson in den Zeiten von Pandemie und Lockdowns nicht planen konnten. "Wir brauchten einfach ein anderes Geschäftsmodell und es ist wichtig für uns, uns breiter aufzustellen", schildert Djamegari, warum es nötig war, den Beach Club zu errichten. Auch einen dauerhaften, den er in Maintal plant, der aber erst in ein oder zwei Jahren entstehen soll.

Für den in Babenhausen möchte er, sobald er ihn eröffnen darf, auch den Sand nutzen, der bald den Opernplatz zieren wird. "Der wird dann gewaschen und wahrscheinlich auch in Babenhausen zum Einsatz kommen." (es)

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