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Traditionelle Frankfurter Küche für zuhause: Die Schließung der Restaurants in der Corona-Krise zwingt Wirte wie Thomas Metzmacher zu Kreativität.

Corona-Pandemie

Corona-Drive-In: Der Esel holt die Rutsche raus

  • Judith Dietermann
    vonJudith Dietermann
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Die Corona-Krise wütet auch im Herbst noch einmal kräftig in Frankfurt und zwingt den Lahmen Esel in Niederursel wieder zur Drive-In-Alternative.

Frankfurt – Dass er noch einmal das Drive-In-Schild, das Zelt und die Rutsche aus dem Lager holen muss, darauf hätte Thomas Metzmacher gerne verzichtet. Doch auch der Wirt des Lahmen Esels in Niederursel muss seine Apfelwein-Gaststätte ab Montag dicht machen. Und auf das zurückgreifen, was er schon beim ersten Lockdown Mitte März aus dem Hut zauberte: das weltweit erste Drive-in-Apfelweinlokal. „Eigentlich wollte ich dieses Mal die Füße still halten, aber das kann ich einfach nicht“, sagt Metzmacher, der zudem auch weiterhin für seine Kunden da sein will. Und die können ab Donnerstag eben wieder mit dem Auto bei ihm im Krautgartenweg vorfahren und die bestellten Speisen in ihre Fahrzeuge rutschen lassen. Oder die Speisen vorbestellen und abholen. Möglich ist das donnerstags bis sonntags von 17 bis 20 Uhr. Sowie am Sonntagmittag von 11.30 bis 14 Uhr. Die Speisekarte wird unter www.lahmer-esel.de/drive-in veröffentlicht. Zudem hat der Lahme Esel noch bis Sonntag geöffnet. jdi

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