Pastoralreferentin Beate Buballa und Pfarrerin Anne-Kathrin Helms freuen sich über den neuen Schaukasten.
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Pastoralreferentin Beate Buballa und Pfarrerin Anne-Kathrin Helms freuen sich über den neuen Schaukasten.

Neuer Standort in Oberrad

Der Schaukasten ist endlich zurück

  • vonStefanie Wehr
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Kirchen können wieder Infos aushängen.

Beate Buballa, Pastoralreferentin bei Herz Jesu, und Anne-Katrin Helms, Pfarrerin der Erlösergemeinde, haben wieder gut lachen: Der ökumenische Schaukasten der beiden Gemeinden ist endlich wieder da.

Und er hat einen neuen Platz im Ort gefunden. An der Ecke Buchrainstraße und Offenbacher Landstraße unweit vom Fußgängerüberweg auf den Buchrainplatz steht der Kasten jetzt in einer geschützten Ecke. "Wir sind froh, dass wir endlich wieder Informationen für unsere Gemeindemitglieder an einem zentralen Ort in Oberrad aufhängen können", sagt Beate Buballa.

Über Nacht verschwunden

Und das gute drei Jahre, nachdem der Kasten von der Bildfläche verschwunden war: Bei den Sanierungsarbeiten an der Offenbacher Landstraße war der ursprüngliche Kasten, der vor dem Profi-Getränkemarkt stand, entfernt worden. Ohne, dass den Kirchen dies mitgeteilt worden war, hatte die Baufirma den Kasten eingelagert, denn er war zu Bruch gegangen. Eines Tages war er einfach verschwunden.

Bis er wieder auftauchte, vergingen Wochen. Ramponiert und mit kaputter Scheibe kam der Kasten schließlich zurück zur Herz-Jesu-Gemeinde.

"Es war klar, dass wir einen neuen brauchen", erzählt Buballa, "dabei hatten wir ihn kurz zuvor noch reparieren lassen." Die Gemeinden hatten fast 500 Euro investiert, um den Schaukasten reinigen und mit neuer Folie überziehen zu lassen und neue Logos der beiden Kirchen darauf anzubringen.

Ramponiert lag er jetzt seit Juli 2018 im Garten hinter der katholischen Kirche - an die Kirchenmauer gelehnt, hinter dem Laubhaufen. "Wir wussten ja nicht, ob er repariert wird, deshalb haben wir ihn aufgehoben", erklärt Buballa. Doch schließlich wurde der Schaukasten von der Stadt ersetzt.

Dazu waren viele Briefwechsel mit Versicherungen und Ämtern nötig. Der Ortsbeirat 5 hatte sich noch zur Unterstützung eingeschaltet. "Am Ende ging es dann ganz flott und wir haben das vorgelegte Geld erstattet bekommen", erzählt Buballa.

Für alle, die kein Internet haben

Der Kasten steht jetzt am perfekten Standort "für Menschen, die im Rewe-Markt oder den umliegenden Geschäften und auf dem Wochenmarkt am Samstag einkaufen gehen", freut sich die Pastoralreferentin. "So ein Info-Kasten ist essenziell gerade für Ältere, die kein Internet benutzen", stellt die Oberräderin fest. Der Schaukasten soll wieder Anlaufpunkt für alle werden, die sich über Gottesdienste und Veranstaltungen der Kirchen vom Seniorenkaffee bis hin zu Konzerten in den Kirchen und natürlich über die aktuellen Corona-Regeln, die in den Kirchen gelten, informieren wollen.

"Und wir wollen Texte aushängen, die Mut machen - das ist gerade in dieser Zeit so wichtig", findet Buballa. Stefanie Wehr

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