1. Startseite
  2. Frankfurt

Mädchen bewirft Polizisten mit Kastanien - Dann eskaliert Lage auf der Zeil in Frankfurt

Erstellt:

Von: Florian Dörr

Kommentare

Im Bereich der Konstablerwache in Frankfurt ist ein Mann durchgedreht (Archivbild).
An der Konstabler Wache in Frankfurt wurde die 14-Jährige am Montagabend aufgegriffen. (Archiv) © Ralph Peters/ Imago

Eine 14-Jährige sorgt auf der Zeil in Frankfurt mit gleich mehreren Vergehen für Aufregung. Unter anderem beschmiert sie Polizeiautos.

Frankfurt - Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei am Montagabend (14. November) in der Innenstadt von Frankfurt: Auf der Zeil wurden gegen 18.30 Uhr Beamte des 1. Reviers von einer 14-Jährigen mit Kastanien beworfen. Zwar verfehlte sie ihr Ziel, dennoch wurde sie nach kurzer Flucht festgenommen. Schnell stellte sich dann heraus: Es sollte nicht ihr einziges Vergehen an diesem Abend sein.

Wie die Polizei in Frankfurt mitteilt, ergaben erste Ermittlungen, dass die Jugendliche kurz zuvor bereits zwei Polizeifahrzeuge auf der Zeil mit weißer Farbe beschmiert hatte. Nach der Festnahme wurde sie zudem handgreiflich: Einem Polizisten verpasste sie einen Kniestoß gegen den Oberschenkel, ein weiterer Beamter erhielt von der 14-Jährigen einen Ellenbogenschlag in den Magenbereich.

Zeil in Frankfurt: Mädchen beschmiert Polizeiautos und wirft mit Kastanien auf Beamte

Die unmittelbare Folge: Das Mädchen sollte für weitere polizeiliche Maßnahmen zum 1. Revier in Frankfurt gebracht werden. Hierbei folgten weitere Tritte und Beleidigungen gegen Polizeibeamte. Nach Abschluss aller Maßnahmen übergaben die Beamten die Jugendliche an ihre Erziehungsberechtigte.

Beendet war der Abend für die Jugendliche und die Polizei damit jedoch nicht: Wie die Beamten in Frankfurt melden, büxte die 14-Jährige später von zu Hause aus, was zur Folge hatte, dass eine Streife die nun Vermisste gegen 22 Uhr im Bereich der Konstablerwache antraf. Aufgrund von suizidalen Gedanken kam die Jugendliche letztlich in eine psychiatrische Klinik. (fd)

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen und entsprechende Pläne, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Hilfe bietet auch der Krisendienst Frankfurt unter 069-611375. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.bsf-frankfurt.de.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es derweil am späten Montagabend zwischen einer U-Bahn und einem PKW in Frankfurt-Riederwald.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion