Die Deutsche Umwelthilfe

Knapp 100 Mitarbeiter hat die 1975 gegründete Deutsche Umwelthilfe in Geschäftsstellen in Radolfzell am Bodensee, in Berlin und Hannover. Dazu kommen ehrenamtliche Helfer und Fachleute. Für viele in der Kfz-Industrie und Autobesitzer ist die Organisation auch wegen ihrer zahlreichen Klagen ein rotes Tuch. Die DUH dagegen versteht sich als Verein, der beharrlich für Umweltschutz und Verbraucherinteressen kämpft.

Knapp 100 Mitarbeiter hat die 1975 gegründete Deutsche Umwelthilfe in Geschäftsstellen in Radolfzell am Bodensee, in Berlin und Hannover. Dazu kommen ehrenamtliche Helfer und Fachleute. Für viele in der Kfz-Industrie und Autobesitzer ist die Organisation auch wegen ihrer zahlreichen Klagen ein rotes Tuch. Die DUH dagegen versteht sich als Verein, der beharrlich für Umweltschutz und Verbraucherinteressen kämpft.

Der Jahresetat der Umwelthilfe liegt bei rund acht Millionen Euro. Das Geld kommt zum einen von Projektzuschüssen - sie stammen etwa von der EU-Kommission, von Bundes- und Landesministerien, nationalen und internationalen Stiftungen. Daneben gibt es Förderer und Spender. Als gemeinnütziger Verein darf die DUH keinen Gewinn machen.

Die DUH zieht oft vor Gericht, nicht nur in Sachen Diesel. Das hat ihr den Vorwurf eingebracht, sie sei ein "Abmahnverein", der Bußgelder kassiere. Die Organisation weist das zurück - die Umwelthilfe kontrolliere die Einhaltung umweltbezogener Verbraucherschutzvorschriften und scheue sich nicht, Verstöße vor Gericht und in die Öffentlichkeit zu bringen.

(dpa)

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