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Es geht stets um Harmonie(n): die Sängerin Sabrina Setlur, Malerin Diana Catharine Egers (rechts) und ihr Bild von den berühmten Beatles bei Ballwanz.

Staftgeflüster

Diana und die Beatles

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D iana Catherine Eger mag Menschen.

D iana Catherine Eger mag Menschen. Sie ist ein unternehmungslustiger Mensch und gern in der Mainmetropole und in der Welt unterwegs. Ihre Lebensfreude fasst sie in ihrer Kunst zusammen. Bilder, die Frauen und Männer zeigen, die selbst Freude am Leben haben und diese durch ihre Erscheinung, ihre Arbeit und ihr Wesen weitergeben. Musiker wie die weltbekannten Beatles, Sportler wie Cassius Clay , später als Muhammad Ali bekannt , oder Schauspielerinnen wie Lynda Carter , die als „Wonder Woman“ Fernseh-Geschichte schrieb oder Stilikone Kate Moss und Fußballweltmeister und Eintracht-Frankfurt-Legende Bernd Hölzenbein . 30 ihrer Bilder, die in diesem Jahr entstanden, sind zurzeit bei Immobilien Ballwanz an der Bockenheimer Landstraße zu bestaunen. Ihre Werke kommen gut an und gehen weg wie warme Semmeln. „Ich versuche, mich beim Arbeiten in die Menschen hineinzuversetzen“, sagt Diana Catherine Eger. „Ich unterhalte mich viel mit Leuten“, erzählt das Frankforder Mädsche, das so aussieht, als könne es jedes Cover jeder Hochglanzzeitschrift dieser Welt zieren. Doch darum geht es der jungen Frau nicht, die sich als Botschafterin der Bankenstadt sieht und Geld zum Gegenstand ihrer Kunst macht. Dabei stehen allerdings nicht Scheine und Münzen im Vordergrund, sondern eben die Menschen. Sie zeigt die Begleiterscheinungen, die die Moneten mit sich bringen, und thematisiert so einen enorm wichtigen Teil der Identität der Mainmetropole. „Ich habe Glück und treffen mit meinen Bildern den Nerv der Zeit“, so Eger, die ein Atelier in Frankfurt und eins im Rodgau hat.

Kunst spielt schon lange eine wichtig Rolle. Seit ihrer Kindheit malt sie, seit gut acht Jahren kann sie von ihrer Kunst leben und arbeitet auch mit einer Galerie in der Schweiz zusammen. Sie macht glücklich, wenn ihre Kunst glücklich macht. „Ich mache die Kunst natürlich für mich, aber ich möchte auch die Menschen damit erfreuen“, so die ehemalige Analystin, die sich in der „Bank nicht verheizen“ lassen wollte. Zu den schönsten Augen- und Anblicken gehöre für sie, wenn sie ihre Bilder ausliefere „und die Menschen freuen sich“. Das sei mit Geld nicht aufzuwiegen. Irgendwann schmiss sie den Job hin und widmete sich ihrer Kunst. Mit Erfolg. So viel, dass sie in den vergangenen Wochen und Monaten ständig auf Achse war, unter anderem auch in der Donaustadt Ulm ausstellte. „Da sind ganz andere Bilder zu sehen, deshalb musste ich in letzter Zeit auch noch sehr viel arbeiten“, erzählt die Frau, die Eintracht-Fan durch und durch und sehr oft im Stadion ist. Ein anderer eingefleischter Eintracht-Fan ist auch gleichzeitig Eger-Bewunderer und -Freundin: Sängerin Sabrina Setlur. „Sie hat auch mal ein wunderschönes Bild von mir gemacht“, erzählt Sabrina Setlur, die Diana Catherine Eger – wie sollte es anders sein – bei einem Spiel von Eintracht Frankfurt kennenlernte. „Ich liebe Diana, weil in jedem ihrer Bilder ein bisschen etwas von ihr drinsteckt“, erzählt Sabrina Setlur. „Bei Diana ist es immer Harmonie, die in ihren Werken zu sehen ist“, findet die Sängerin. „Du wirst kein einziges Bild ohne Liebe sehen. Es sind keine bösen Bilder. Es sind glückliche Bilder mit viel Liebe“, umschreibt sie.

Nun also die Schau bei Rainer Ballwanz , den sie in diesem Jahr bei einer Veranstaltung kennenlernte. Er sprach sie auf ihre Bilder an. Der hatte Egers Kunst bei einer anderen Ausstellung, der in der Nobelherberge Sofitel an der Alten Oper bewundert und war hin und weg. „Ich finde die Art der Umsetzung sehr charmant“, berichtet Rainer Ballwanz, was ihn überzeugte die Bilder in seinen Räumen zu präsentieren. „Ich wollte eine andere Form der Begegnungsmöglichkeiten liefern“, erklärt er.

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