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Die Frankfurter Sängerin Stefanie Rummel gewinnt beim Deutschen Rock- und Pop-Preis gleich mehrmals

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Von: Michael Forst

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Eingespieltes Team: Stefanie Rummel und ihr Pianist Andreas Sommer. FOTO: maik reuss
Eingespieltes Team: Stefanie Rummel und ihr Pianist Andreas Sommer. © Maik Reuß

Stefanie Rummel räumt beim Deutschen Rock- und Pop-Preis 2021 mit ihrem Programm "Chansons" in fünf Kategorien ab.

Unterliederbach -Trotz der vielen Einschränkungen und Entbehrungen endet das Jahr für die Unterliederbacher Chanson-Sängerin Stefanie Rummel mit einer guten Note. Hat sie doch mit ihrem Programm "Chansons" beim "Deutschen Rock- und Pop-Preis" 2021 regelrecht abgeräumt: Sie holte den ersten Platz beim Deutschen Rock- und Pop-Preis 2021 und gewann Preise in vier weiteren Kategorien: "Beste Komposition", "Bestes Musikvideo", "Beste Musicalsängerin" und "Beste Schlagersängerin".

"Mit Gesang und eigener Musik Geschichten zu entwickeln, die Menschen berühren, und damit noch Preise zu gewinnen, ist ein wunderbares Geschenk", freute sich die ausgebildete Musicaldarstellerin und promovierte Medizinerin, die in ihrem Institut Rummel in Unterliederbach ein besonderes Stimmbildungs-Training anbietet.

Die Frankfurterin hat sich in der Pandemie neu erfunden

Die Preise könnten ihr und ihrer Kunst, so ist sie überzeugt, auf internationalen Festivals, Veranstaltungen und Messen wie in den USA und England "Türen öffnen. Ich freue mich auf 2022". Ihr ausgezeichnetes Programm "Chansons" hatte im Haus Burggarten in Ingelheim als Auftrag 2019 Premiere und war auch im Gallus-Theater live zu sehen. In der Zeit der Pandemie erfand sich Rummel gewissermaßen neu, setzte sich frühzeitig in ihrem Künstler-Netzwerk mit "der Chance auseinander, die Streaming bietet - wenn man es klug macht", wie sie erklärt. So konnte sie ihre Musik während der Lockdowns in die Welt schicken; trat online in Cabarets in New York und San Francisco auf, sowie bei den renommierten Fringe Festivals in Edinburgh, dem finnischen Lathi und dem isländischen Reykjavik.

Französische Lebensart in Frankfurt

Was die Jury so einnahm für ihre "Chansons"? Die Künstlerin versucht sich selbst an einer Erklärung: Ihr Programm böte "berührende Geschichten über das Leben und leidenschaftliche Lieder". Jacques Brels Klassiker "Ne me quitte pas" ist ebenso dabei wie Edith Piafs "Milord", gesungen und dargestellt von Stefanie Rummel und begleitet von Vignir Þór Stefánsson (Klavier). Man werde "Teil der französischen Lebensart, ohne zu reisen und einen Jetlag zu haben", sagt sie. Es spiele keine Rolle, ob man Französisch spreche oder nicht.

In der Kategorie "Beste Komposition" gewinnt Rummel den zweiten Platz mit dem Chanson "Art". Für das Kulturinstitut "Marsh Stream" und das US-amerikanische Künstlerkollektiv "Solo Art Heals" in San Francisco hatte sie dieses multimediale Chanson in Französisch und Englisch geschrieben. "Darin geht es um die Wirkung von Kunst auf uns", erläutert Rummel. Kunst sei eine Quelle der Inspiration, der Meditation, des Fühlens, des Nachdenkens, des Kraftschöpfens. "Dies ist wichtiger denn je."

"Frère Jacques" ertönt in 16 Sprachen

Das Musikvideo "Frère Jacques" gewann den zweiten Platz. In 120 Sprachen übersetzt, verbinde das Kinderlied über Kulturgrenzen hinweg Menschen auf der ganzen Welt - zumal Rummel das Lied in 16 verschiedenen Sprachen singt, wobei die verschiedenen Kulturen und Stimmen im Video mit unterschiedlichsten Puppen charakterisiert werden. Den Chanson "Sag mir wo die Blumen sind" wiederum wählte die Jury auf den dritten Platz in der Kategorie "Beste Schlagersängerin",

In Englisch, Isländisch, Deutsch und Französisch interpretiert Stefanie Rummel das eindringliche Antikriegs-Lied von Pete Seeger, das durch Marlene Dietrich bekannt wurde, auf ihre ganz eigene Art.

Ein weiteres ihrer Lieder holt in der Kategorie "Beste Musicalsängerin" ebenfalls den dritten Platz. Viele weitere Informationen zur Musik und Links zu Stefanie Rummels Shows gibt es auf www.stefanierummel.com und www.chansons.show.

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