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Hakenkreuz in die Haustür des Frankfurter Oberbürgermeisters geritzt

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Von: Luisa Weckesser

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Unbekannte ritzten ein Hakenkreuz in seine Haustür: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). (Archivbild)
Unbekannte ritzten ein Hakenkreuz in seine Haustür: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). (Archivbild) © Michael Schick

Der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann, macht kürzlich eine erschütternde Entdeckung: Unbekannte haben ein Hakenkreuz in seine Haustür geritzt.

Frankfurt – Unbekannte haben ein Hakenkreuz an die Haustür des Oberbürgermeisters von Frankfurt* geritzt. Für Peter Feldmann ist damit eine Grenze überschritten worden, erklärt die Stadt Frankfurt in einer Mitteilung. Er habe Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Jetzt ermittele die Polizei.

„Bei diesem Vorfall geht es um mehr als Sachbeschädigung“, begründete der Oberbürgermeister seine Anzeige. „Das Hakenkreuz steht für nationalsozialistischen Staatsterrorismus, für Rassenwahn und Massenmord. Ausgerechnet mich in die Nähe dieser Ideologie zu rücken, ist zutiefst beleidigend. Das hat mit politischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.“

Hakenkreuz in Haustür geritzt: Frankfurts Oberbürgermeister hat Vermutung

Feldmann vermutet den oder die Täter in den Reihen der sogenannten Querdenker-Bewegung: „Es gab schon Aufrufe zu sogenannten Spaziergängen bei mir zum Jahreswechsel an den Weihnachtsfeiertagen. Es sollten Demonstrationen vor meinem Haus stattfinden. Auch darüber war ich in engem Kontakt mit der Polizei. Das empfehle ich auch jedem, dem ähnliches passiert.“

Ein Sprecher der Frankfurter Polizei bestätigte die Anzeige. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei habe – wie in solchen Fällen üblich – die Ermittlungen übernommen, sagte er.

Rund 3500 Menschen gingen erst kürzlich in Frankfurt gegen Corona-Regeln auf die Straße*. Die Polizei ermahnte die Teilnehmenden, Abstandsregeln und Maskenpflicht einzuhalten. (luw) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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