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Lesetipps

Diese Bücher empfehlen Frankfurter Promis

Meike Buschening-Kaffenberger, Inhaberin des „Brautladens“ und bereits im TV („Zwischen Tüll & Tränen“), liest im Urlaub gern „leichte Kost, über die man auch mal lachen kann“. Aktuell sind die Bände vom „Drachen Kokosnuss“ dran, die sie ihrer Tochter Carlotta (7) vorliest. Und künftigen Bräuten empfiehlt sie Hochzeitsmagazine, um sich etwas zu orientieren und Ideen zu sammeln.

Meike Buschening-Kaffenberger, Inhaberin des „Brautladens“ und bereits im TV („Zwischen Tüll & Tränen“), liest im Urlaub gern „leichte Kost, über die man auch mal lachen kann“. Aktuell sind die Bände vom „Drachen Kokosnuss“ dran, die sie ihrer Tochter Carlotta (7) vorliest. Und künftigen Bräuten empfiehlt sie Hochzeitsmagazine, um sich etwas zu orientieren und Ideen zu sammeln.

Der Schauspieler Walter Renneisen wird im Urlaub Michel Houellebecqs Werk „Unterwerfung“ lesen, „weil ich den Roman als Einpersonenstück herausbringen möchte – aber gekürzt. Mein Buchtipp lautet ,Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch’ in der Übersetzung von Reinhard Kaiser. Der erste deutsche Roman und meiner Meinung nach der unübersteigbare Gipfel.“

Tyrown Vincent, Showproduzent und Kunstsammler, wird im Sommer „Kurzweiliges lesen, gern biografische Erzählungen“. Er empfiehlt das Buch „Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?“, ein Buch über

Picassos Kunsthändler

Paul Rosenberg, geschrieben von dessen Enkelin, der französischen Starjournalistin Anne Sinclair. „Aktuell lese ich zum dritten Mal die Biografie des großen Kunstsammlers Heinz Bergruen. Mein Credo: Bevor ich ein schlechtes Buch lese, lese ich lieber ein gutes nochmal.“

Die Schauspielerin Dominique Siassia liest derzeit „Menu d’amour“ von Nicolas Barreau. Sie sagt: „In meiner freien Zeit genieße ich alles, was das Kochen und Bekochen angeht. Und nach 291 erfolgreichen Theatershows in der Figur der Roman- Heldin ,Aurélie’ („Das Lächeln der Frauen“), für die das Menu d’amour als Gericht bereits eine zentrale Rolle spielte, bin ich neugierig darauf, was es mit dem kleinen Roman ,Menu d’amour’ auf sich hat. Außerdem geht die Liebe ja bekanntlich durch den Magen.“

Bestseller-Autorin Julia Kröhn liest derzeit mehrere Bücher parallel, darunter „Wenn wir wieder leben“ von Charlotte Roth, das in das Danzig vor und während des Zweiten Weltkriegs entführt und in dem die berühmte Wilhelm Gustloff eine zentrale Rolle spielt. Und sie liest „Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Kline über das Schicksal der mehr als 200 000 Waisenkinder, die in den 20er Jahren von der Ostküste der USA wie Ware in den mittleren Westen verfrachtet wurden. Sie sagt: „Was die Bücher eint, ist der Kampf gegen Entmenschlichung und Empathielosigkeit, kalte Herzen, Egoismus, Grausamkeit. Was könnte im Moment aktueller sein...“

Mehr Tipps gibt es auf Seite 2

Die Künstlerin Gabriele von Lutzau „liebt Science-Fiction-Romane. Besonders den mehrbändigen ,Pliozän-Zyklus’ der US-Autorin Julian May. Sie erzählt von Menschen, denen das Leben in der technischen Zivilisation zu eintönig ist, weswegen sie in die Vergangenheit auswandern. Im Europa des Pliozän, vor fünf Millionen Jahren, wollen sie ein freies Leben nach eigenen Vorstellungen führen. Dumm nur, dass sie dort nicht allein sind.“

Die Moderatorin Sonya Kraus empfiehlt „Totenweg“ von Romy Fölck: „Als Krimi-Mimi kann ich attestieren: Ein erfrischend überraschender Krimi. Mehr will ich nicht verraten.“ Außerdem liest sie „Psychopathinnen. Die Psychologie des weiblichen Bösen“ von Lydia Benecke: „Psychopathische Mörder sind großteils Männer. Umso spannender ist es, in die Psyche der Psychopatinnen einzusteigen.“ Grundsätzlich liest sie den Blog von Henryk M. Broder.

Die Moderatorin und Krimi-Autorin Julia Gölsdorf liest „Sieben Nächte“ von Simon Strauß und empfiehlt für den Urlaub „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells. „Es geht um drei Geschwister und wie sie durchs Leben kommen. Es ist schön, traurig, ehrlich – und bringt zum Nachdenken.“ Zum Buch „Das Grab unter Zedern“ von Remy Eyssen sagt sie: „Mir gefällt diese  Krimireihe.“

Die bekannte Krimiautorin Nele Neuhaus sagt: „Zwei Bücher haben mich sehr beeindruckt, beziehungsweise prima unterhalten: ,Der Vater des Attentäters’ von Noah Hawley ist sehr berührend und macht nachdenklich. Und ,Hochdeutschland’ von Alexander Schimmelbusch ist höchst amüsant – gerade für Vordertaunus-Bewohner. Ich selbst bin momentan mehr oder weniger in Schreibklausur. Der neue Krimi soll im Spätherbst erscheinen.“

Für den Direktor des Hotels Steigenberger Frankfurter Hof, Spiridon Sarantopoulos, gilt: „Ob im Urlaub oder auch in meiner Freizeit – es ist mir wichtig, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Daher gehören Tageszeitungen und Fachmagazine zu meiner täglichen Lektüre. Sollte es dann doch mal ein Buch sein, empfehle ich die Werke von Henning Mankell – allesamt Klassiker.“

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