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Das MyZeil wartet mit der längsten Rolltreppe Europas auf: 42 Trainingsmeter für Sylvia Panser, Marcel Dücker und ihr Team.

J.P.-Morgan-Firmenlauf

Bei diesem Lauf schlägt Frankfurt sogar New York

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Bald laufen sie wieder: Am 7. Juni steht der nächste J.P.-Morgan-Firmenlauf auf dem Frankfurter Kalender. Hunderte Unternehmen melden sich dafür an.

Am 7. Juni wird die Stadt einmal mehr eine geteilte sein: Die knapp 65 000 Menschen, die beim J.P. Morgan Corporate Challenge-Lauf an den Start gehen, strotzen vor Begeisterung. Alle übrigen stöhnen, weil die Innenstadt und damit ihr Heimweg versperrt sind. Egal wie, alle leiden oder laufen für den guten Zweck.

Nirgendwo sonst beteiligen sich so viele Menschen an diesem Firmenlauf, der in 13 Städten Ableger hat. Zur Premiere, 1977, joggten rund 200 Menschen durch den Central Park, heute gehen dort rund 30 000 Läufer an den Start. Hier wie dort tun es die Menschen für den guten Zweck: So fließen in Frankfurt 4 Euro von jedem Startgeld in die Förderung von Sportprojekten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Im vergangenen Jahr kamen 255 000 Euro zusammen. Damit dieses Geld auch die erreicht, für die es bestimmt ist, sind die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die Deutsche Behindertensportjugend Partner der Veranstalter.

„Uns geht es um das Spendensammeln und natürlich um das gemeinsame Erlebnis mit den Kollegen“, erzählt Sylvia Panser, Managerin der Filiale von „Fitness First“ im MyZeil. Etliche ihrer Kollegen werden am 7. Juni im Team des Einkaufszentrums mitlaufen. Die Eifrigsten stecken schon mitten in den Vorbereitungen – wobei die Trainingseinheit auf der 42 Meter langen Rolltreppe eine Ausnahme für unseren Fotografen war.

Vom Centermanagement bis zu den Verkäuferinnen in den kleineren Boutiquen des Zentrums sind alle eingeladen mitzulaufen. Für die Fitness-Fachleute ist das keine Frage: „Auch wenn für uns Läufe unter zehn Kilometern keine sportliche Herausforderung sind“, wie Marcel Dücker, Trainingsleiter im „Fitness First“, zugibt. Aber zum guten Zweck komme ja noch die Party nach dem Lauf. Während viele Firmen hinterher am Mainufer oder im Anlagenring feiern, treffen sich die MyZeil-Läufer später auf der Dachterrasse zum Grillen.

Doch davor liegt noch die 5,6 Kilometer lange Strecke durch die Innenstadt. „Auf keinen Fall sollte man ohne jedes Training loslaufen, wenigstens drei, vier Kilometer sollte man vorab schon mal gelaufen sein“, mahnt Dücker. Auch genüge es nicht, immer nur im Studio aufs Laufband zu gehen. „Draußen zu laufen ist doch etwas anderes.“

Dem Trainer fällt noch etwas ein: „Speziell für diesen Lauf brauchen Sie auch Stehfleisch und Geduld. Weil es so viele Starter sind, dauert es, bis man loslaufen kann.“ Den Startschuss gibt übrigens auch in diesem Jahr wieder Eislauflegende Katarina Witt: „Seit vielen Jahren gebe ich in Frankfurt den Startschuss und unterstütze den Lauf, da dieser wiederum den Sport unterstützt.“ Die Atmosphäre in Frankfurt begeistere sie jedes Mal. „Außerdem habe ich jedes Mal die Sonne mitgebracht.“

Das MyZeil-Team wird übrigens zu den kleineren am Start gehören. Um den Titel der größten Teilnehmergruppe konkurrieren seit Jahren Lufthansa und Sanofi, deren Läuferzahlen sich in Richtung 1 400 bewegt. Aber noch sind die Anmeldelisten ja nicht geschlossen, Firmen und Teams, die teilnehmen möchten, können sich noch bis zum Freitag, 4. Mai, darauf eintragen. Sie finden alle nötigen Informationen im Internet unter .

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