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Störungen beim ÖPNV

10 Dinge die man tun kann, während man mal wieder auf die S-Bahn wartet

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Verspätete S-Bahnen gehören quasi zum Rhein-Main-Gebiet. Was soll man aber tun, wenn man traurig am Gleis wartet oder eingequetscht zwischen genervten Menschen gen Feierabend ruckelt? Die zehn besten Tipps.

Fixiere Dich auf einen Punkt auf dem Bahnsteig. Zum Beispiel auf das verdreckte Kaugummi zu Deinen Füßen. Und dann: Schalte ab. Spüre, wie nichts mehr wichtig ist. Auch nicht, wann die nächste Bahn kommt. Einfach nichts. Wuza.

“Schrecklich, diese ständigen Verspätungen, oder?” Dieser Gesprächseinstieg zieht immer. Neue Freunde kann man überall finden, vielleicht triffst Du ja dank der verspäteten S 3 an der Hauptwache Deine neue Trinkkumpanin oder Deinen künftigen Trauzeugen. Oder zumindest einen Leidensgenossen um die nächsten Stunden hinfort zu jammern.

Wie wäre es mit einem heiratswilligen Partner? Bekanntermaßen findet man die ja immer zufällig an Bahnhöfen. Für spontane Annäherung siehe Punkt 2. Zeigt das Objekt der Begierde Interesse, kommt man sich mit einem lockeren: “Und wo musst du hin?” schnell näher. Oder man kassiert eben eine Unterlassungsklage. Passiert. Schuld ist die Bahn.

Wie wäre es mit Thomas Mann "Der Zauberberg"? Knapp 1000 Seiten? Joah...müsste reichen.

Merke: Mindestens drei Folgen deiner Lieblingsserie auf das Smartphone laden, bevor du das Haus verlässt.

Alles muss raus, was keine Miete zahlt, deshalb: Einfach mal so richtig losschreien und rauf und runter springen.Bevor man auf der Arbeit Stress mit den Kollegen oder zuhause mit den Mitbewohnern bekommt, bietet sich der weitläufige Bahnsteig an. Auch ein guter Tipp um potentielle Sitznachbarn zu vertreiben.

Eigentlich war der Pausensnack für den Mittag gedacht - aber wenn es nichts anderes zu tun gibt, muss das Leberwurstbrot eben dran glauben.

Ihr wisst, was zu tun ist!

Du kannst Dein Gehirn mit akustischen Wellen entspannen oder wohlmöglich ganz ausschalten. Bis die Oma nebenan durchdreht und die Bahnschaffner ruft, die sich ohnehin schon längst versteckt haben. Aus Gründen.

Irgendwann möchte man nur noch bemitleidet werden: Also werden die Sozialen Medien mit jeder Menge Selfies geflutet, die einen am Bahnsteig, auf den Sitzbänken liegend, bei Le Crobag oder einem beliebigen Backwarengeschäft in der Schlange stehend zeigen. Meist bleibt das Mitleid aus. Denn den anderen geht’s auch so.

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