FSV Frankfurt

Djengoue bleibt, Nothnagel kommt

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Der Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt hat die letzten Lücken in seiner Abwehr geschlossen und dabei eine überraschende Personalie präsentiert.

Der Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt hat die letzten Lücken in seiner Abwehr geschlossen und dabei eine überraschende Personalie präsentiert. Nestor Djengoue, der im Sommer des vergangenen Jahres an den Bornheimer Hang zurückgekehrt war und sich sofort zum Abwehrchef entwickelte, bleibt den Frankfurtern nun doch erhalten. Der Vertrag des 27 Jahre alten Defensivspielers, der in der Saison 2013/2014 zehn Zweitligapartien für die Hessen absolvierte, war am 30. Juni ausgelaufen, und Djengoue begab sich auf die Suche nach einem Club, der ihm mehr bezahlen konnte als die Bornheimer, die mit ihrem Personaletat von 750 000 Euro dem unteren Mittelfeld der Regionalliga angehören.

Lukrative Angebote sind aber ganz offensichtlich ausgeblieben, zuletzt hielt sich der elegante und kopfballstarke Innenverteidiger deshalb auch im Trainingscamp für arbeitslose Fußballprofis fit. Zuletzt soll auch der Regionalliga-Aufsteiger SC Hessen Dreieichenhain um den Mann mit der doppelten Staatsbürgerschaft (Italien/Kamerun) gebuhlt haben. Das Rennen machte am Ende sein alter Club. „Wir hatten stets Kontakt zu Nestor und sind sehr froh, dass er uns erhalten bleibt“, sagte Thomas Brendel, der neue Sportliche Leiter des FSV, über diese überraschende Wende. Und Brendel konnte gestern noch eine Verpflichtung bekanntgeben. Mit Dominik Nothnagel kann FSV-Cheftrainer Alexander Conrad einen weiteren Abwehrspieler in seinem Kader begrüßen. „Dominik ist ein beidfüßiger und flexibel einsetzbarer Spieler, der uns trotz seines jungen Alters direkt weiterhelfen wird“, sagte Brendel nach der Vertragsunterzeichnung mit dem 23-Jährigen, der bis zum Sommer dieses Jahres beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag stand, für den er in der abgelaufenen Saison zwölf Einsätze hatte. „Wir hatten sehr gute Gespräche. Und da ich eine Weile in Wiesbaden gelebt habe, kenne ich die Gegend und die Umgebung. Ich denke, dass ich mich schnell einleben werde und auf Anhieb meine Leistung bringen werde“, erklärte Nothnagel, der in der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund und bei den Würzburger Kickers Drittliga-Erfahrung sammeln konnte.

(mh)

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