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Sylvia Schenk.

Doping-Jägerin erhält Verdienstorden

Die Frankfurter Rechtsanwälting Sylvia Schenk hat gestern von Bundespräsident

Die Frankfurter Rechtsanwälting Sylvia Schenk hat gestern von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Schloss Bellevue erhalten. Die Juristin und Olympiateilnehmerin von 1972 war Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) und Vorsitzende von Transparency International Deutschland gewesen. Heute leitet sie dort die Arbeitsgruppe Sport.

Schenk engagiert sich seit langem für Transparenz und Integrität im Sport und die konsequente Bekämpfung von Doping und Spielmanipulation. Mit dem Ziel einer offenen Verbandskultur setzt sie sich für das Aufbrechen von Strukturen ein, die Fehlverhalten begünstigen, und sie macht sich stark für mehr Teilhabe und Mitbestimmung insbesondere der Athleten.

Darüber hinaus ehrte der Bundespräsident den Sportwissenschaftler Wilhelm Schänzer , den ARD-TV-Journalisten Hajo Seppelt und den Sportfunktionär Thomas Weikert für ihr herausragendes Engagement gegen Doping und für einen integren Spitzensport mit dem Verdienstorden. Bis zu seinem Ruhestand 2017 war Schänzer Leiter des Institutes für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln. Es ist eines der renommiertesten Anti-Dopinglaboratorien der Welt und durch die Welt-Anti-Doping-Agentur akkreditiert.

(red)

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