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Die Polizei kontrolliert einen Mann.

Polizeieinsatz in der B-Ebene

Drogen-Razzia am Frankfurter Hauptbahnhof

Die Polizei hat heute am frühen Abend wieder Kontrollen in der Frankfurter B-Ebene durchgeführt.

Bei einer Drogen-Razzia in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs sind am späten Montagnachmittag gut 40 verdächtige Personen kontrolliert wurden. Die mehr als 100 Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei stellten Verstöße gegen das Aufenthalts-, Betäubungsmittel- und Waffengesetz fest, genaue Zahlen - auch zur Menge des sichergestellten Rauschgifts - lagen zunächst nicht vor.

Bei den Kontrollen der Dealerszene in der B-Ebene - gehandelt wird dort vor allem mit Crack - setzt die Polizei inzwischen verstärkt auf Aufenthaltsverbote. Diese werden meist für drei Monate verhängt und gelten für das ganze Bahnhofsgebiet. Bei Verstößen werden hohe Zwangsgelder verhängt. Einem Drogendealer, den die Polizei trotz Aufenthaltsverbots zum zweiten Mal am Hauptbahnhof antraf, erlegten die Beamten am Nachmittag eine Strafe in Höhe von 1000 Euro auf. Insgesamt muss er nun Zwangsgelder in Höhe von 1500 Euro zahlen.

Nach der Razzia in der B-Ebene am späten Nachmittag lief am Abend eine weitere Razzia in der Düsseldorfer Straße an, wo vor allem Haschisch und Marihuana verkauft werden. Während der Crackhandel in der B-Ebene von Albanern dominiert wird, sind in der Düsseldorfer Straße vor allem Marokkaner und Dealer aus den sogenannten Maghreb-Staaten aktiv.

Richtigstellung:In einer vorherigen Version des Artikels stand, die Kontrollen hätten an der Hauptwache stattgefunden. Richtig ist, dass sie am Hauptbahnhof waren. Wir bitten, das zu entschuldigen.  

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