„Deutschland sucht den Superstar“

DSDS 2020: Chiara d’Amico aus Frankfurt hat auch die nächste Runde geschafft

Chiara d’Amico aus Frankfurt überzeugt bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Fast wäre es nicht so weit gekommen. 

  • Chiara d’Amico aus Frankfurt ist bei DSDS 2020 zu sehen
  • Der Südafrika-Aufenthalt bei DSDS 2020 bezeichnet sie als „schönste Erfahrung“
  • Chiara d’Amico von DSDS 2020 geht wieder zur Schule

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 08.19 Uhr: Für die Frankfurterin Chiara D'Amico geht's bei der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) weiter. Vergangene Woche überzeugte sie die Jury. Poptitan Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Oana Nechiti und Xavier Naidoo waren begeistert von den Auftritten des vierten Auslandsrecalls in Südafrika. 

Nun geht es für die 18-Jährige in die nächste Runde. „Recall - Die Entscheidung“" heißt die DSDS-Ausgabe, in der darüber entschieden wird, welche Kandidaten sich endgültig für die Liveshows qualifizieren. Ob Chiara weiterkommt - das wird sich am Samstag, 7. März, 20.15 Uhr, zeigen. Klar ist nur, dass sie mit Lorna Hysa und Nicole Frolov "It Must Have Been Love" von Roxette singen wird.

DSDS 2020 (RTL): Nach dem Auslandscasting geht es weiter

Erstmeldung vom Freitag, 28.02.2020, 20.43 Uhr: Frankfurt - Die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) hat der Fechenheimerin Chiara D’Amicogleich doppelt Glück gebracht. Zum einen hat die 18-Jährige, die vergangenes Jahr bereits an der Fernsehsendung teilnahm, ihr Ziel erreicht und hat's in die Auslandscastings geschafft. Und am Dienstagabend sang sie so gut, dass sie am Samstag, 29. Februar, ab 20.15 Uhr bei RTL im Südafrika-Finale zu hören und zu sehen sein wird. Zum anderen hat sie dadurch eine zweite Chance bekommen.

Denn zurzeit drückt sie wieder die Schulbank und kann ihren Realschulabschluss an der Schule am Mainbogen  in Frankfurt nachholen. „Vor zwei Jahren war ich ziemlich stur, machte meinen Hauptschulabschluss und fing eine Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte an“, erinnert Chiara d’Amico sich. Aber die Rechnung ging nicht auf. Ihr wurde gekündigt. „Die Schule am Mainbogen rief mich dann an. Sie hatten im Fernsehen meine Geschichte verfolgt und sagten, dass sie mir helfen wollten. Ich bin so froh, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, meinen Realschulabschluss nachzuholen“, freut sich DSDS-Teilnehmerin.

DSDS 2020: Chiara d’Amico aus Frankfurt ist dabei

Chiara d’Amico sitzt in einer Bäckerei im Stadtteil in Frankfurt und spricht über ihre Ziele, ihr Pläne und ihre Wünsche. Zurzeit ist die geborene Offenbacherin mit italienischen Wurzeln bei RTL in der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) 2020  zu sehen, wie sie sich dem Verdikt der Jury um Poptitan Dieter Bohlen, zu der Xavier Naidoo, Pietro Lombardi und Oana Nechiti gehören, stellt. Der Südafrika-Aufenthalt, der übrigens schon im Oktober vergangenen Jahres war, „zählt zu den schönsten Erfahrungen meines Lebens“.

Chiara D’Amico spricht von einem Gefühlschaos. „Ich habe nicht gedacht, dass solche Emotionen in mir auftauchen - es gab alles vom Unfall bis zum Lachen bis zum Gehtnichtmehr.“ Hinzu kam noch der Druck, die Texte zu lernen. Sie ist zwar so weit gekommen, „doch tatsächlich ist es so, dass singen noch nie meine größte Leidenschaft war. Ich habe lieber getanzt.“ Aber als sie zehn Jahre alt wurde, verbot ihr der Arzt das Tanzen, „weil ich Asthmatikerin bin“. Der Mediziner empfahl ihr zu singen. „Weil das für meine Lunge optimal sei.“ Also kaufte die Familie ein Karaoke-Set, um zu üben. 

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) auf RTL liegen die Nerven der Kandidaten oft blank. Ein Streit von Chiara D’Amico eskalierte völlig, die DSDS-Kandidatin wütete im Backstage.

DSDS 2020: Chiara d’Amico aus Frankfurt musste ihre Leidenschaft fürs Singen erst finden

„Ich konnte überhaupt nicht singen. Jeder Ton war schief“, erinnert sich die Schülerin, die sich davon aber nicht beirren ließ. „Mit der Zeit wurde es doch noch meine große Leidenschaft.“ Dann kam aber die erste große Liebe. Chiara d’Amico wollte nicht mehr singen. Doch die Leidenschaft für die Musik holte sie wieder ein. "Und heute ist sie mein Beruf", sagt die Sängerin aus Frankfurt, die jetzt wieder ungebunden ist.

Entdeckt wurde Chiara mit 16 Jahren bei einem Konzert der Sängerin Nancy in Wiesbaden. „Sie ist meine italienische Lieblingssängerin. Sie hielt mir während ihres Auftritts das Mikro hin, also sang ich.“ Und ihr Manager fand das so toll, dass er sie gleich engagierte, in Stuttgart als Vorprogramm von Nancy aufzutreten. Das sollte der erste von unzähligen Auftritten werden. Denn nun ist die junge Frau viel unterwegs. Vor allem in Italien. „Dort hatte ich im vergangenen Jahr ungefähr hundert Auftritte - in Neapel, auf Sizilien oder in Catania.“ Dort singt Chiara d’Amico auf Italienisch. „Ja, es gefällt mir, in Italien präsent zu sein, aber ich will, dass sich auch in Deutschland einige Türen öffnen.“ Nicht zuletzt deshalb nahm sie an der Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) 2020 teil.

Chiara d’Amico aus Frankfurt bei DSDS 2020: „Ich singe mit Herz und Leidenschaft“

Als sie jetzt Dieter Bohlen zum zweiten Mal bei DSDS 2020 traf, kam es ihr vor allem auf die zweite Recall-Runde an, „in der bin ich vergangenes Jahr ausgeschieden. Und ich hatte mir vorgenommen, mein weiteres musikalisches Vorgehen hier in Deutschland davon abhängig zu machen, ob ich weiterkomme.“ Sie kam weiter. Nun geht es auch in Deutschland mit Chiara D’Amico weiter. „Selbst wenn ich nicht ins Finale kommen sollte - ich bin schon jetzt auf der Gewinnerseite und ich werde meine Karriere in Deutschland vorantreiben. Ich werde an mir arbeiten und es wird definitiv etwas von mir geben“, kündigt sie selbstbewusst an.

Ihr absoluter Traum ist es, professionelle Sängerin zu werden. „Ich liebe es einfach auf der Bühne zu stehen. Und was ich vor allem habe: Ich singe mit Herz und Leidenschaft“, sagtChiara D’Amico aus Frankfurt

von Enrico Sauda

In der Castingshow DSDS 2020 hat es Chiara d'Amico nicht immer leicht. Besonders der Poptitan Dieter Bohlen kritisierte die Frankfurterin sehr hart.

Rubriklistenbild: © Enrico Sauda

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