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DSDS: Der Frankfurter Din ist dem Ziel eine Runde näher

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Von: Enrico Sauda

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Din Omerhodzic ist heute Abend wieder live in der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" zu sehen. FOTO: rtl+
Din Omerhodzic ist heute Abend wieder live in der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" zu sehen. © RTL+

Die erste Runde hat er geschafft, am 23. April tritt Din Omerhodzic aus Frankfurt bei der zweiten Runde von "Deutschland sucht den Superstar" auf.

Frankfurt -Und er hat es geschafft. Din Omerhodzic hat die erste Live-Sendung der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) überstanden und ist eine Runde weiter. Nun sehen wir ihn heute Abend wieder bei RTL - ab 20.15 Uhr. Am vergangenen Samstagabend startete DSDS 2022 und die Top-Ten-Kandidaten performten auf großer Bühne mit Live-Band und vor 1400 Zuschauern unter dem Motto "Back to the 80ties".

Frankfurter DSDS-Kandidat: "So etwas habe ich noch nie gefühlt"

"Die Aufregung war riesig", sagt Din rückblickend. "Ich habe so etwas noch nie gespürt. Vor allen Dingen mit dem Druck der vorhergehenden Tage", berichtet der Mann, der sich seinen ersten Applaus mit Auftritten in kroatischen Cafés verdiente. "Das Gefühl vor Publikum zu singen, das ist eine Sache, vor der mich niemand gewarnt hat. Aber da bin ich keinem böse, denn es besteht Suchtpotenzial. Das macht dich süchtig nach der Bühne. Das Adrenalin, das Feedback der Jury, der emotionale Schub, wenn die Zuschauer applaudieren, das ist unbeschreiblich. So etwas habe ich noch nie gefühlt", sagt er.

Die Liveshow und der Auftritt seien gar nicht so dramatisch gewesen. Schlimmer waren die Tage und die Nacht davor. "Denn ich hatte einfach nur den Samstagabend im Kopf", erinnert er sich. "Der war dann aber ganz cool. Vor allem, weil ich meine Familie gesehen habe." Die hätten sich gefreut wie Bolle über Dins Erfolg. "Es sind unfassbare Emotionen. Und egal, was in der nächsten Runde passiert - wir haben diese Momente für immer und ewig", sagt der Sänger. Ein besonderer Moment war der mit seiner Mutter. Schließlich widmete er ihr den Song, den er vergangenen Samstag gesungen hat (wir berichteten). "Meine Mutter hat es sehr berührt - und sie wusste von nichts", sagt er. "Und in der ersten Reihe standen meine ganzen Frankfurter Jungs. Das hat mich sehr, sehr motiviert", sagt er. "Meine Hände haben vor positiver Aufregung nur so gekribbelt."

Din studiert in Frankfurt Medizin

Die heutige Liveshow steht ganz im Zeichen des Kinos - "Movietime" heißt sie. Noch acht Talente sind im Wettbewerb und bereit, den nächsten Schritt ins diesjährige DSDS-Halbfinale zu machen. Mit dabei also: Medizinstudent Din. Er singt - passend zum Motto - "She's like the wind" von Patrick Swayze. Ein Herzensbrecher-Song aus dem Evergreen "Dirty Dancing".

Noch ein Blick zurück auf die erste Liveshow. Zum einem sei ihm ein großer Stein vom Herzen gefallen, denn "es ist schon etwas Spezielles, wenn du als Letzter weiterkommst. Das Emotionale war, dass es zwei sehr gute Freunde sind, die es getroffen hat. Da konnte ich mich nicht zu hundert Prozent freuen."

Aber glücklich gewesen sei er auf jeden Fall. "Ich würde mir wünschen, dass es, wenn ich in der nächsten Runde weiterkomme, dann etwas früher passiert", sagt der 24-Jährige, der Superstar werden möchte.

Nicht nur in Frankfurt ein Star

Ein Star ist er in seiner Heimat jetzt schon. "Ich habe schon einiges an Feedback aus Bosnien bekommen", erzählt er. "Da schreiben viele Medien über mich und das ist schon ein großes Ding." Nun gehört er also zu den besten acht dieser Staffel.

In einem früheren Interview antwortete er auf die Frage nach seinem Ehrgeiz: "Wenn's dann reicht: super. Wenn nicht: Dann war's eine wunderschöne und unvergessliche Erfahrung." Nun ist er eine Runde näher am ganz großen Ziel. Ist denn sein Ehrgeiz gewachsen? "Ich denke immer noch nur von Runde zu Runde. Ich glaube, dass die Kandidaten, die rausfliegen, sich zu früh zu große Ziele gesetzt haben. Mein Vorteil - und das schon im ganzen Wettbewerb - ist, dass ich nie auf den Sieg geguckt habe. Mein Ziel ist jetzt die Top Sechs. Das Halbfinale. Dafür werde ich kämpfen und freue mich auch schon mega darauf." Dabei weiß er eins ganz genau: Der Druck nimmt nicht ab. Deshalb hieß es auch in der vergangenen Woche: üben, üben, üben. Ob sich das gelohnt hat - das zeigt sich heute Abend.

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