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In der Eckenheimer Landstraße wird gebuddelt, die Folge sind Verkehrsbehinderungen.

Baustelle in Frankfurt

Eckenheimer Landstraße nächste Woche wieder frei

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Trotz des Baustellen-Desasters in der Eckenheimer Landstraße ist Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) noch zu Scherzen aufgelegt.

Trotz des Baustellen-Desasters in der Eckenheimer Landstraße ist Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) noch zu Scherzen aufgelegt. Im Verkehrsausschuss wurde er am Dienstagabend gefragt, ob er denn angesichts der Verzögerungen glaube, dass die U 5 in der kommenden Woche tatsächlich wieder fährt. „Ich bin Atheist und daher glaubensschwach“, antworte Oesterling. Aber die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) habe versichert, dass Straße und Gleise am 10. Oktober befahrbar sein werden. Auf den FNP-Bericht, wonach VGF-Geschäftsführer Michael Budig wegen des schlechten Baustellen-Managements seinen Hut nehmen muss, ging Oesterling nicht ein.

Aber er betonte, dass es auch Positives zu vermelden gebe. So seien die Gleisbauarbeiten in der Mainzer Landstraße fristgerecht beendet worden, die Straßenbahnlinien 11 und 21 verkehren seit Dienstag wieder planmäßig. Doch auch mit dieser Baustelle sind Mitglieder des Verkehrsausschusses nicht zufrieden. Angela Hanisch (Grüne) kritisierte den Ersatzbusverkehr. „Die Busse waren auch am Abend elendig voll, es gab zum Teil noch nicht mal Licht“, berichtete sie. Und die Haltestellen seien zum Teil nur sehr schwer zu finden gewesen.

„Es ist wichtig, dass die Defizite aufgezeigt werden“, sagte Oesterling. Er wolle Anfang nächsten Jahres ein Konzept vorlegen, wie Baustellen besser angekündigt und begleitet werden können. „Wir werden analysieren, was nicht optimal gelaufen ist. Es gibt nichts auf der Welt, das man nicht verbessern könnte.“ Er kündigte an, dass es künftig auch aktuellere Informationen über defekte Aufzüge und Rolltreppen geben werde. Stadtverordnete hatten das unter Verweis auf das Beispiel Wien gefordert.

(mu)

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