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Eintrachtler Deji Beyreuther gibt zwei Gegenspielern das Nachsehen. Ob es das morgen gegen die jungen Bayern auch zu sehen gibt?

Jugendfußball

Mit Effektivität und Glück

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Bei den Profis heißt es erst am 28. April Bayern gegen Eintracht, der Nachwuchs trifft schon zum zweiten Mal binnen acht Tagen aufeinander.

Weil die A-Jugendfußballer von Bayern München in der „Uefa Youth League“ ran mussten, kam es zu Verschiebungen im Spielplan der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Und so findet das Rückspiel zwischen den Bayern und Eintracht Frankfurt nur eine Woche nach dem Hinspiel (2:0 für die Münchner) statt, nämlich schon Samstag (11 Uhr) am Riederwald.

Während die Eintracht eine schwierige Saison erlebt, zwischenzeitlich die Publikumslieblinge Alexander Schur und Uwe Bindewald als Trainer entließ und auch unter Nachfolger Frank Leicht noch in Abstiegsgefahr schwebt, gewannen die Bayern ihre Europapokal-Gruppe noch vor Paris St. Germain, mussten sich dann aber im Achtelfinale Real Madrid mit 2:3 geschlagen geben. Real scheiterte in der nächsten Runde an Chelsea London, das nun am 20. April im Halbfinale auf den FC Porto trifft. Außerdem sind noch Manchester City und der FC Barcelona im Rennen um den Jugend-Europapokal.

Bayern hat ein Spiel und fünf Punkte weniger als Tabellenführer TSG Hoffenheim, rechnet sich also in Sachen Staffelsieg und Deutsche Meisterschaft noch Chancen aus. Die Eintracht dagegen hat sechs Spieltage vor dem Saisonende schlanke zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone und könnte mit einem „Bonuspunkt“ gegen München sicher etwas anfangen. Weil die Leistung im Hinspiel stimmte, ist man auch durchaus zuversichtlich, etwas reißen zu können. „Wir haben in München eindrucksvoll gezeigt, dass wir furchtlos in die zwei Spiele gehen. Mit einem ebenso engagierten Auftreten wie am Samstag können wir die Münchner in die Bredouille bringen. Haben wir dazu etwas mehr Glück und verwerten unsere Torchancen effektiver, sehe ich einem Punktgewinn nichts im Wege stehen“, sagt Frank Leicht. Doch wie hoch die Hürde ist, wird bei einem Blick auf die Statistik noch einmal deutlich: Die Bayern haben zuletzt sechs Mal in Folge gewonnen und dabei nur zwei Gegentore kassiert.

Mit einem Sieg könnte die Eintracht den Druck im Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten Kaiserslautern am kommenden Mittwoch erheblich reduzieren.

(rst)

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