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17.10.2018, Hessen, Frankfurt/M.: Volker Bouffier (CDU), hessischer Ministerpräsident (l), und sein Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) schütteln sich vor Beginn eines TV-Duells im Hessischen Rundfunk die Hände. Die hessische Landtagswahl findet am 28.10. statt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Landtagswahl 2018

Ehefrauen, Emotionen und ein Extra-Händedruck: Splitter zum TV-Duell

Im TV-Duell geht's vor allem um politische Standpunkte und Argumente. Der hessische Wähler soll sich vor der Abstimmung am 28. Oktober ein Bild machen von den beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel. Wie gut verkauft sich ein Kandidat? Damit ein Duell gelingt, können auch die Rahmenbedingungen mitentscheidend sein.

Im TV-Duell geht's vor allem um politische Standpunkte und Argumente. Der hessische Wähler soll sich vor der Abstimmung am 28. Oktober ein Bild machen von den beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel. Wie gut verkauft sich ein Kandidat? Damit ein Duell gelingt, können auch die Rahmenbedingungen mitentscheidend sein.

Unterstützung: Die TV-Gladiatoren waren nicht alleine zum Duell im Hessischen Rundfunk nach Frankfurt gereist: Ursula Bouffier und Annette Gümbel drückten ihren Männern die Daumen.

Moderatorinnen: Die Leiterin des hr-Fernsehstudios im Wiesbadener Landtag, Ute Wellstein, und Hessenschau-Moderatorin Kristin Gesang, stellen die Fragen. Wellstein trägt ein rotes Kleid, Gesang ein blaues.

Spielregeln: Beide Kontrahenten hatten als Vorgabe bekommen, ihre Antworten auf 90 Sekunden zu beschränken. Daran müssen die Moderatorinnen Bouffier öfter erinnern als Schäfer-Gümbel.

Redezeit: Am Ende der Sendung kommen Bouffier und Schäfer-Gümbel fast auf dieselbe Minutenzahl, mit etwas längerer Redezeit des Ministerpräsidenten.

Vorbereitung: Auf dem Pult vor sich haben Volker Bouffier (CDU) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) einen Block liegen, daneben ein Glas Wasser.

Persönliches: Emotional wird es gegen Ende des Duells, wenn Schäfer-Gümbel berichtet, wie stolz seine verstorbenen Eltern auf ihn wären, wenn er zum Ministerpräsidenten gewählt würde.

Studio: Der Hessische Rundfunk präsentiert das Duell in Blautönen. An den Wänden des Studios sind große Kästchen mit Kreuzen zu sehen, außerdem ein Bild des Wiesbadener Stadtschlosses, ein Teil des hessischen Landtags.

Seitenhieb: "Ich twittere regelmäßig, daher kann ich mich kurz fassen", sagt Schäfer-Gümbel und stichelt damit gegen Bouffier, der den Ruf hat, mit den sozialen Netzen eher zu fremdeln und sich gerne zu ausschweifend zu äußern.

Extra-Handschlag: Obwohl sich die Kandidaten zuvor schon begrüßt hatten, gibt es einen weiteren Handschlag für die Fotografen direkt vor der Aufzeichnung.

Zeitnahme: Im Duell wird zweimal eine Zwischenzeit genommen, wie viele Minuten die Kandidaten jeweils geredet haben. Beim ersten Mal steht es zehn Minuten (Bouffier) zu sechs Minuten (Schäfer-Gümbel) beim zweiten Mal 16 Minuten (Bouffier) zu 13 Minuten (Schäfer-Gümbel). Am Ende der Sendung wird es etwa 1:1 ausgehen.

Unentschieden: Nach dem Urteil von Schäfer-Gümbel steht es im Duell zweimal unentschieden 1:1 und 2:2 - was das gegenseitige Unterbrechen angeht. Dieses Ergebnis ist laut Schäfer-Gümbel "sportlich".

(dpa)

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