Rachid Belhabib (rechts) ist ein echter Frankfurter Bub. foto: privat
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Rachid Belhabib (rechts) ist ein echter Frankfurter Bub.

SERIE COOLE BRANCHE

Ein Frankfurter Bub bittet zu Tisch

  • Stefanie Liedtke
    vonStefanie Liedtke
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Das Rashcook Table - die ganze Welt an einer Tafel

Frankfurt -An einem langen Tisch sitzen, ist für die Frankfurter Gastronomie nicht ungewöhnlich. In Apfelwein-Kneipen gehört diese weltoffene Art dazu. In seinem Ein-Tisch-Restaurant "Rashcook Table" im Europaviertel bietet der Frankfurter Bub Rachid Belhabib statt Handkäs' und Schnitzel eine kulinarische Reise nach Marokko, Italien und Asien. "Menschen an diesem Tisch zusammenzubringen, das ist unser Konzept", verrät er.

Rachid Belhabib gehört zur Coolen Branche, dem Zusammenschluss vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Frankfurt, Frankfurt Hotel Alliance und Initiative Gastronomie Frankfurt, die die Menschen der Szene erlebbar machen und Einblicke in ihr Schaffen gewähren. Als Kind hat Rachid Belhabib in der heimischen Küche zugeschaut, den Kochberuf bei der Lufthansa-Catering-Tochter gelernt, danach in Hotelküchen gearbeitet, bevor er sein eigenes Lokal eröffnete.

Als den "Renner" in seinem Restaurant stellt er mit strahlenden Augen seinen "Rashcook Plate" vor, einen sehr bunten Teller: "Wir haben einen Berberitzen-Couscous-Salat mit Kurkuma, Zitronen-Humus, süßen Rote-Bete-Salat mit Mango und Kreuzkümmel. Und eine grüne Creme, das ist Bissara. In Marokko ist es eine traditionelle Suppe, wir haben daraus eine Creme gemacht. Mit sehr viel Olivenöl und Knoblauch." Und weiter: "Ich arbeite sehr gerne mit viel Zitronen- und Limettenschalen, das gibt eine gewisse Frische, dazu marokkanische Kräuter."

Dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt, ist wahrscheinlich - da er oft im Restaurant ist. Belhabib: "Uns gelingt es, das Familienleben im 'Table' zu führen. Es ist unser Zuhause, das Rashcook Wohnzimmer."

Dort fallen Gesellschaftsspiele auf und das bunte, vielfältige Geschirr. Belhabib: "Ja, es ist Crossover, es ist Marokko'n'Roll, alles etwas verspielt. Jeder von uns ist ja anders." Das passt ins weltoffene Frankfurt.

Den Film dazu gibt es auf:

instagram.com/coole.branche.

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