Eine ganze Woche auf dem Fußballplatz

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Eine kleine Pause muss auch mal sein, wenn man die ganze Woche auf dem Fußballplatz verbringt. Schon nach ein paar Minuten geht das Training für Benedikt (9), Fabian und Philipp (beide 10) weiter.

Eine kleine Pause muss auch mal sein, wenn man die ganze Woche auf dem Fußballplatz verbringt. Schon nach ein paar Minuten geht das Training für Benedikt (9), Fabian und Philipp (beide 10) weiter. Knapp 30 Kinder von sechs bis zwölf Jahren machen mit beim Fußballcamp von Germania Enkheim und „Fussballtraining Frankfurt Rhein/Main“.

Nach jenem in den Osterferien, ist es das zweite gemeinsame Fußballcamp, das nicht nur für den Germania-Nachwuchs offen steht. Außer dem Feriencamp bieten die Sportlehrer Sascha Volk (33) und Folker Liebe (51) bei Germania ein wöchentliches Fördertraining an. „Bei den Camps können alle mitmachen, die Lust haben. Das Fördertraining hingegen ist für Kinder gedacht, die in ihrer Mannschaft zu den Besten gehören, die zusätzlich gefördert werden wollen – aber nicht gut genug für die Eintracht und ähnliche Clubs sind“, sagt Volk.

Die Gruppen beim Feriencamp sind klein, neben Liebe und Volk trainieren auch Mark Schöbel und Tom Weis von Germania Enkheim die Nachwuchsspieler. „So haben die Kinder mehr von den Übungen und wir können uns um alle gleich gut kümmern“, sagt Volk.

Volk spielte als Jugendlicher bei der Eintracht und beim FSV, später in Bad Vilbel in der Oberliga und stieg mit dem FSV in die Zweite Liga auf. Dann sattelte er um und wurde Lehrer, unterrichtet an der Sophienschule Sport. Folker Liebe leitet am Goldsteiner Sportgymnasium, der Carl-von-Weinbergschule, die Fußballsparte. Weil die beiden A-Lizenz-Trainer auch außerhalb der Schule ihr Wissen weitergeben wollen, gründeten sie „Fußballtraining Frankfurt Rhein/Main“.

„Auch ich als Jugendtrainer kann mir bei Volk und Liebe noch einiges abschauen. Die beiden haben viel mehr praktische Erfahrung“, freut sich Schöbel, der die D 1 der Germania trainiert. Genau das sei das Ziel: Das nicht nur die Kinder Spaß haben und etwas lernen, sondern auch die Vereins-Trainer, die das Gelernte mit in den Verein nehmen, sagt Weis.

Höhepunkt ist zum Abschluss ein Champions-League-Turnier auf dem Kleinfeld, bei dem die Kinder als Bayern München, Juventus Turin, FC Barcelona oder Chelsea gegeneinander antraten. Gewonnen haben übrigens die Bayern.

(hau)

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