WahlSwiper

Mit einem Wisch den Parteien online auf den Zahn fühlen

Mit der kostenlosen Wahlempfehlungshilfe „WahlSwiper“ können sich Wähler in Hessen über die politischen Angebote informieren und prüfen, welche Parteien ihren politischen Präferenzen am nächsten kommen.

Mit der kostenlosen Wahlempfehlungshilfe „WahlSwiper“ können sich Wähler in Hessen über die politischen Angebote informieren und prüfen, welche Parteien ihren politischen Präferenzen am nächsten kommen. Entwickelt wurden die App und die Website von Wissenschaftlern der Frankfurter Goethe-Universität und der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität gemeinsam mit der Digital-Agentur Movact in Berlin.

Am 28. Oktober ist Landtagswahl in Hessen. Vielen Bürgern fällt die Entscheidung nicht leicht, wo sie ihr Kreuz setzen sollen. Mit der App und Website „WahlSwiper“ können sie sich über die Programme und Positionen der Parteien informieren und prüfen, wie sehr die Parteien ihren politischen eigenen Positionen entsprechen.

Die Anwendung ist einfach: Die Nutzer beantworten 30 Fragen zu ihrer politischen Meinung, die sie mit einem Wisch nach links mit „Nein“ oder nach rechts mit „Ja“ beantworten können. Das Projekt geht zum Start der Briefwahl am 17. September online. Die Online-Wahlhilfe wurde gestern an der Goethe-Uni vorgestellt.

„Mit einem neuen, auf Mobilgeräte ausgerichteten Videokonzept wird der Hintergrund zu jeder Frage durch einen Nachwuchsmoderator neutral erklärt“, sagt Steven Siebert, bei der Agentur zuständig für Video-Produktionen: „Dazu zeigen wir unterstützende Animationen, die die Thematik für jeden verständlich machen.“

Der „WahlSwiper“ wurde erstmals zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht, bislang haben ihn eine halbe Million Nutzer abgerufen. Das kostenlose Angebot gibt es für iPhone, iPad, Android-Smartphones und -Tablets, für Apple TV sowie für die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home und als Web-Anwendung auf .

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