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n der Ladenwerkstatt von Marcus Bonszkowski und Tanja Huckenbeck von "Höchst*Schön" am Höchster Markt 5 können Geschäftsinhaber die signalgelben Aufkleber abholen. Für Dezember ist auch wieder eine Nikolaus-Kartenaktion geplant.

Höchst: Einzelhandel

Einkaufen für ein liebenswertes Höchst

  • Holger Vonhof
    vonHolger Vonhof
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Aufkleber-Aktion für inhabergeführte Geschäfte als Kunden-Orientierung.

"Lauf net fort, kauf am Ort" war schon vor 20 oder 25 Jahren ein geflügeltes Wort, als es in Höchst noch die Interessengemeinschaft Handel und Handwerk (IHH) gab. Dieser Gewerbeverein ist längst aufgelöst, weil die großen Ketten, die sich auf der Fußgängerzone breit machten, an Initiativen zur Stärkung des Standorts nicht mitwirkten, sich etwa auch nicht an einer Weihnachtsbeleuchtung beteiligten.

Mit der Auflösung der IHH brach vieles weg, manches entstand aber auch neu - aus Eigeninitiative, wie etwa die Weihnachtsbeleuchtung auf der Hostatostraße, die erst von inhabergeführten Geschäften neu etabliert wurde und inzwischen von der Initiative Pro Höchst umgesetzt wird, einem Image- und keinem Gewerbeverein. "Auch dieses Jahr läuft das wieder", sagt Thomas Meder, der Vorsitzende. Die Stadt hat auch die Weihnachtsbäume bestellt, für den Höchster Schlossplatz und, eine Premiere, auch für den Bahnhofsvorplatz.

Jetzt, im "Lockdown light", muss auch der Einzelhandel wieder mit Restriktionen leben. Zwar sind die Geschäfte auf, es gibt aber etwa Vorgaben, was die maximale Kundenzahl im Laden angeht, und die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, führt auch nicht dazu, dass die Leute besonders gerne einkaufen gehen. Aber gerade in der Vor-Weihnachtszeit ist es für den inhabergeführten Einzelhandel wichtig, dass nicht nur online bestellt, sondern auch "vor Ort" eingekauft wird. Darauf wollen Tanja Huckenbeck und Marcus Bonszkowsi vom "Höchst*Schön" am Höchster Markt 5 hinweisen. Bei ihnen gibt es jetzt einen Aufkleber auf signalgelbem Papier mit schwarz-roter Schrift: "JETZT vor Ort in Höchst EINKAUFEN!" Nur Läden, in denen auch gekauft wird, können weiter existieren. Marcus Bonszkowski sagt es so: "Es liegt an uns allen, etwas für ein lebenswertes Höchst zu tun. Ein Höchst, in dem auch noch ein Einzelhandel besteht, der nicht nur Handys und Ramschwaren feilbietet."

Der auffällige Aufkleber kann am Schaufenster oder der Tür des jeweiligen Ladens angebracht werden. Erste Exemplare sind schon an einige Einzelhändler verteilt worden.

Wer darüber hinaus Interesse hat, kann sich die Aufkleber bei "Höchst*Schön" am Höchster Markt 5 kostenlos abholen - freitags und samstags von 10 bis 13 Uhr. Holger Vonhof

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