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Vor einer Operation sollten Patienten, die einen Blutverdünner einnehmen, den behandelnden Arzt darüber informieren. Am besten führen sie einen Notfallausweis mit entsprechenden Angaben mit sich. Foto: Mascha Brichta

Einnahme von Blutverdünnern in einem Notfallausweis notieren

Manche Patienten mit Herzproblemen müssen Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen. Diese Blutverdünner sollen das Auftreten einer Embolie oder eines Schlaganfalls verhindern.

Manche Patienten mit Herzproblemen müssen Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen. Diese Blutverdünner sollen das Auftreten einer Embolie oder eines Schlaganfalls verhindern.

Wer so ein Medikament einnimmt, sollte einen bei sich tragen, rät die Deutsche Herzstiftung. Darin werden das Präparat sowie die Dosierung festgehalten. Es gibt nämlich Situationen, in denen eine gut funktionierende Blutgerinnung wichtig ist - beispielsweise bei Eingriffen mit einem gewissen Blutungsrisiko. Dazu gehören Operationen, aber auch Zahnbehandlungen.

Muss sich der Patient einem solchen Eingriff unterziehen, zeigt er dem behandelnden Arzt den Notfallausweis. Der Arzt kann dann gemeinsam mit dem Hausarzt oder Kardiologen entscheiden, ob es besser ist, das Medikament kurzzeitig abzusetzen.

Den Ausweis können Patienten kostenfrei bei der Deutschen Herzstiftung bestellen.

(dpa)

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