Erneut Gütesiegel für das Krebs-Zentrum der Uniklinik

In Deutschland erkranken jährlich etwa 480 000 Menschen an Krebs – etwa 115 000 Patienten mit Tumoren der Verdauungsorgane stellen hiervon die größte Gruppe.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 480 000 Menschen an Krebs – etwa 115 000 Patienten mit Tumoren der Verdauungsorgane stellen hiervon die größte Gruppe. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist eine optimal abgestimmte interdisziplinäre Versorgung. Das Viszeralonkologische Zentrum am Uniklinikum Frankfurt wurde jetzt von „OnkoZert“, dem unabhängigen Zertifizierungsinstitut der Deutschen Krebsgesellschaft, erfolgreich begutachtet – erstmals in allen vier Behandlungsschwerpunkten Darm-, Pankreas- und Magenkrebs sowie hepatobiliäre (die Leber, die Gallenblase und die Gallenwege betreffende) Tumore. Damit ist die Uniklinik Frankfurt neben der Charité in Berlin einer von nur zwei Standorten in Deutschland, der in allen vier Bereichen zertifiziert ist.

Die Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigt den Frankfurtern: „Die Kompetenz in den einzelnen Fachbereichen und die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen eine konsequente leitliniengerechte und individuelle Therapie der Patienten.“ Der Anspruch an ein zertifiziertes Zentrum ist hoch: Es muss Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf medizinisch und wissenschaftlich höchstem Niveau sowie alle Möglichkeiten einer unterstützenden Behandlung aus einer Hand bieten. Die Einhaltung der fachlichen Anforderungen an geprüfte Viszeralonkologische Zentren wird jährlich durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut „OnkoZert“ überwacht.

Prof. Stefan Zeuzem, Direktor der Medizinischen Klinik 1: „Wir haben die medizinische Infrastruktur erneuert und durch Umbauten Behandlungsmöglichkeiten verbessert.“ Das spiegelte sich in höheren Patientenzahlen wider.

Das Gütesiegel „Viszeralonkologisches Zentrum“ der Deutschen Krebsgesellschaft garantiert eine ganzheitliche Versorgung von Patienten durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen. „Das führt zu deutlich besseren Behandlungsergebnissen, die Patienten sind zufriedener“, bestätigt Prof. Wolf-Otto Bechstein, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

(red)

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