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Erwin Skela und Roland Borchers posieren strahlend neben dem glänzenden Pokal beim Eintracht-Golfturnier auf der ehrwürdigen Anlage in Hanau-Wilhelmsbad.

Benefizveranstaltung

Erstmals golfen für den guten Zweck

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Zum 13. Mal geht das Eintracht Frankfurt Golf Open über die Bühne. Zum zweiten Mal im Golf Club Hanau-Wilhelmsbad. Und zum ersten Mal für einen guten Zweck.

Zum 13. Mal geht das Eintracht Frankfurt Golf Open über die Bühne. Zum zweiten Mal im Golf Club Hanau-Wilhelmsbad. Und zum ersten Mal für einen guten Zweck. Das Geld, das die Freunde und Förderer, Markenbotschafter von Eintracht Frankfurt, ehemalige Spieler und die Sponsoren gestern erspielten, kommt dem Verein „Vita Assistenzhunde“ zugute. Insgesamt sind bei dieser Benefizveranstaltung gestern 7700 Euro für den Verein zusammengekommen.

Der Verein hilft Menschen mit körperlicher Behinderung, stellt ihnen einen Assistenzhund zur Seite und verhilft ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität. „Bei unserer Eröffnungsfeier haben wir dieses Projekt vorgestellt und mit diesem Turnier möchten wir die Partnerschaft mit Leben füllen“, erklärt Carsten Knoop von Eintracht Frankfurt. Die gut hundert Teilnehmer an diesem Turnier finden es gut. „Ehrengast“ und „Publikumsmagnet“ bei dieser Veranstaltung war der DFB-Pokal, den die Adlerträger im Mai gegen die Bayern aus München in Berlin gewonnen haben. Klar, dass sich jeder davor und mit ihm fotografieren lassen wollte. So auch der zweimalige Pokalsieger Ronald „Ronny“ Borchers . „Es ist gut, für einen guten Zweck zu spielen“, sagte der 61-Jährige, der aber viel zu selten dazu käme, den Golfschläger zu schwingen. „Ich spiele fast überhaupt nicht mehr“, sagt Borchers, der ein Handicap von 17,5 hat. „Früher war ich richtig heiß drauf.“

Heute sei das nicht mehr so extrem, da helfe er lieber seinem Sohn, der eine Firma aufbaut. Ganz heiß ist der Ex-Eintracht-Profi Erwin Skela auf eine andere Charity-Veranstaltung: das Benefizspiel von Superstar Ronaldinho in der Commerzbank-Arena am 17. November. „Ich konnte es kaum glauben, als bei mir das Telefon klingelte und mich dann jemand fragte, ob ich mitspielen wolle“, so Skela, der natürlich mitmacht. „Es ist wirklich gut, wenn man für einen guten Zweck spielt“, sagt Sparkassenchef Robert Restani , der ein Handicap von 27 hat. „Ich muss mich nicht schämen, dass ich jeden Platz Tag auf dem Platz stehe“, scherzt er – denn das tue er nicht.

„Ich bin zum dritten Mal dabei – und jetzt eben auch als Markenbotschafter“, so Torwartlegende Uli Stein , der 224mal für die Adlerträger zwischen den Pfosten stand. „Ich finde es sehr gut, dass das Geld dem Vita Assitenzhunde Verein zugut kommt, denn Tiere können bei Menschen unheimlich viel Gutes bewirken“, so Uli Stein, der übrigens ein Handicap von 21,3 hat.

Und auch Uwe Bein , einst bei der Eintracht der Mann mit dem präzisesten Pass auf dem Platz, spielte bei dem Turnier mit, „weil ich den Charity-Gedanken sehr gerne unterstütze“. Außerdem freue er sich, bei solchen Gelegenheiten, Freunde und Wegbegleiter, „die ich lange nicht gesehen habe, wiederzutreffen“.

Europa- und Weltmeister und Pokalsieger Jürgen „Grabi“ Grabowski ist aus ähnlichen Gründen mit dabei. „Ich spiele einfach gen Golf, wenn auch gesundheitsbedingt nicht mehr so viel wie früher“, so die Eintracht-Legende. „Aber wenn ich für einen guten Zweck spielen kann, dann ist das immer schön“, so Grabowski, der ein Handicap von 13, 6 hat.

(es)

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