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"Vollkommen überzogen"

Arbeitgeberverband kritisiert Warnstreiks

Frankfurt - Als "vollkommen überzogen" haben die kommunalen Arbeitgeber die Warnstreiks in Hessen im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes kritisiert.

"Die Warnstreiks waren bereits vor der ersten Verhandlungsrunde geplant, unabhängig vom Verhandlungsverlauf in Potsdam", erklärte der Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands   (KAV), Manfred Hoffmann, am Mittwoch in Frankfurt. Die erste Verhandlungsrunde sei wie üblich zu einem Meinungsaustausch genutzt worden. Ein Angebot hätten die Arbeitgeber nicht abgegeben. Mit massiv ausgeweiteten Warnstreiks haben die Bediensteten am Mittwoch im Tarifstreit den Druck erhöht.

In den laufenden bundesweiten Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen fordert Verdi für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten 100 Euro pauschal und 3,5 Prozent mehr Geld. Am Donnerstag und Freitag wollen Arbeitgeber und Gewerkschaften in Potsdam zur zweiten Tarifrunde zusammenkommen.

Busfahrer überfährt streikende Kollegen

Beim Warnstreik im privaten Busgewerbe hat es am Mittwoch im südhessischen Weiterstadt einen Zwischenfall mit drei Verletzten gegeben. Ein leitender Mitarbeiter eines Unternehmens wollte sich nicht am Ausstand beteiligen, setzte sich ans Steuer und fuhr los. Dabei sei das Fahrzeug auf drei Streikende zugerollt und habe sie verletzt, sagte ein Polizeisprecher in Darmstadt. Die 33 bis 54 Jahre alten Männer seien leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt worden. Nach Darstellung der Gewerkschaft Verdi hat der Fahrer zunächst vor der Gruppe gestoppt und dann Gas gegeben.

dpa

Bilder zum Warnstreik - Leere Stationen, verstopfte Straßen und verlorene Fahrgäste

Warnstreik legt Frankfurt lahm

Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht.
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht. © aek
Einer der Verkehrsknotenpunkte für Bus und Straßenbahn, die Konstablerwache, ist leergefegt. Nur vereinzelte Unwissende wundern sich.
Einer der Verkehrsknotenpunkte für Bus und Straßenbahn, die Konstablerwache, ist leergefegt. Nur vereinzelte Unwissende wundern sich. © aek
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht.
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht. © aek
An der Kontsablerwache führt in Richtung der nödlichen und östlichen Stadtteile heute nichts.
An der Kontsablerwache führt in Richtung der nödlichen und östlichen Stadtteile heute nichts. © aek
Ein plazierter Mitarbeiter der VGF gibt Fahrgästen Auskunft über ihr Weiterkommen.
Ein plazierter Mitarbeiter der VGF gibt Fahrgästen Auskunft über ihr Weiterkommen. © aek
Um 10:00 Uhr fing der Zug durch die Frankfurter Innenstadt an. Lärm hunderter Pfeifen und Rufe machten auf die Streikender aufmerksam.
Um 10:00 Uhr fing der Zug durch die Frankfurter Innenstadt an. Lärm hunderter Pfeifen und Rufe machten auf die Streikender aufmerksam. © aek
Auf dem Weg zum Römer müssen sich auch Touristen gegenüber der Streikenden in Geduld walten.
Auf dem Weg zum Römer müssen sich auch Touristen gegenüber der Streikenden in Geduld walten. © aek
Die Berliner Straße, eine Hauptader der Innenstadt Frankfurts, musste für den gesamten Zug des Warnstreiks gesperrt werden.
Die Berliner Straße, eine Hauptader der Innenstadt Frankfurts, musste für den gesamten Zug des Warnstreiks gesperrt werden. © aek
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht.
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht. © aek
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht.
Der Warmstreik im Nahverkehr hat Frankfurt lahm gelegt. U-Bahn, Straßenbahn und Bus fahren den ganzen Tag nicht. © aek
Die Streikenden machten Passanten mit Flyern auf die Tarifverhandlungen aufmerksam.
Die Streikenden machten Passanten mit Flyern auf die Tarifverhandlungen aufmerksam. © aek
Die Berliner Straße, eine Hauptader der Innenstadt Frankfurts, musste für den gesamten Zug des Warnstreiks gesperrt werden.
Die Berliner Straße, eine Hauptader der Innenstadt Frankfurts, musste für den gesamten Zug des Warnstreiks gesperrt werden. © aek
Auch am Hauptbahnhof war auf den überirdischen Stationen Richtung Messe, Rebstockgelände, Stadion und Klinikum gähnende Leere.
Auch am Hauptbahnhof war auf den überirdischen Stationen Richtung Messe, Rebstockgelände, Stadion und Klinikum gähnende Leere. © aek
An den wichtigen Haltestellen wurden Mitarbeiter der VGF aufgestellt, zur Information von Fahrgästen und Touristen.
An den wichtigen Haltestellen wurden Mitarbeiter der VGF aufgestellt, zur Information von Fahrgästen und Touristen. © aek
Die Betreiber der Straßenbahn nutzen den Warnstreik aus, Arbeiten an Oberleitungen und Schienen auszuführen.
Die Betreiber der Straßenbahn nutzen den Warnstreik aus, Arbeiten an Oberleitungen und Schienen auszuführen. © aek
Unwissende und einzelne Menschen konnten am heutigen Mittwoch lange auf eine Straßenbahn oder U-Bahn warten.
Unwissende und einzelne Menschen konnten am heutigen Mittwoch lange auf eine Straßenbahn oder U-Bahn warten. © aek

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