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Liederbach: Niemand wurde verletzt

Feuer in Flüchtlingsheim: Verdächtiger festgenommen

Liederbach - Ein Brand hat am frühen Sonntagmorgen eine Asylbewerberunterkunft in Liederbach  teilweise unbewohnbar gemacht. Wie Landrat Michael Cyriax (CDU) mitteilte, wurde niemand verletzt.

Nach dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Liederbach ist ein Verdächtiger vorübergehend festgenommen worden. Der 26 Jahre alte Bewohner sei wieder auf freiem Fuß, weil es nicht sicher sei, ob er das Feuer gelegt habe, berichtete ein Sprecher der Polizei in Wiesbaden. Die Ermittler gingen zwar weiter von Brandstiftung aus, ein technischer Defekt sei aber auch nicht ganz auszuschließen. Es werde weiter ermittelt. Gutachter und Fachleute des Landeskriminalamtes sollten sich die Brandstelle in der Unterkunft im Main-Taunus-Kreis am Dienstag anschauen.

Bei dem Feuer am Sonntagmorgen war niemand verletzt worden. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Möglicherweise hatte ein Streit zwischen zwei Bewohnern in derselben Nacht zu der Brandstiftung geführt, sagte der Polizeisprecher. Bei der Auseinandersetzung sei es um eine Beziehungsangelegenheit gegangen. Einzelheiten nannte er nicht. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe es nicht. Rund 100 Flüchtlinge, darunter 17 Kinder, mussten nach dem Feuer in ein Quartier nach Kelkheim umziehen.

Feuer bei der Feuerwehr richtet Millionenschaden an

70 Einsatzkräfte aus Kiel und Rendsburg waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Foto: Carsten Rehder
70 Einsatzkräfte aus Kiel und Rendsburg waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder
Der Brand hat fünf Fahrzeuge und sämtliche Geräte zerstört. Foto: Carsten Rehder
Der Brand hat fünf Fahrzeuge und sämtliche Geräte zerstört. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder
Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Foto: Carsten Rehder
Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder
Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Foto: Carsten Rehder
Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder
Im Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr war ein Feuer ausgebrochen und hatte fünf Fahrzeuge und die Halle komplett zerstört. Foto: Carsten Rehder
Im Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr war ein Feuer ausgebrochen und hatte fünf Fahrzeuge und die Halle komplett zerstört. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder
Ausgebrannte Löschfahrzeuge stehen im Gerätehaus. Foto: Carsten Rehder
Ausgebrannte Löschfahrzeuge stehen im Gerätehaus. Foto: Carsten Rehder © Carsten Rehder

Die Polizei ermittele wegen mutmaßlicher Brandstiftung, habe aber vorerst keinen Hinweis auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Die Asylbewerber wurden zunächst in ein benachbartes Alten- und Pflegeheim gebracht. Anschließend fuhren Einsatzkräfte sie zu einer frisch renovierten Unterkunft in Kelkheim. In aller Eile wurden Matratzen gebracht und eine Notküche eingerichtet. Laut dem Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Kollmeier ist der vom Brand betroffene Teil der Unterkunft auf Monate unbewohnbar. Allerdings solle er ohnehin komplett saniert werden. Die Höhe des Sachschadens stand vorerst noch nicht fest.

Mehr als 120 Feuerwehrleute im Einsatz

Beteiligt am Einsatz waren den Angaben zufolge mehr als 120 Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Hinzu kamen noch Polizisten. „Hier zahlt sich aus, dass wir sehr großen Wert auf die Sicherheit im Kreis legen, immer wieder die Einsatzkräfte und die Organisation schulen und Übungen organisieren“, sagte Landrat Cyriax.

Auch im Flüchtlingsheim in Bad Homburg hat es kürzlich gebrannt. Dadurch kam es zu fünf Verletzten. dpa/red

Fotos

Fotos: Großbrand in Bad Homburger Flüchtlingsheim

Die Feuerwehr bekämpfte die meterhohen Flammen.
Die Feuerwehr bekämpfte die meterhohen Flammen. © einsatzfotos.tv
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