Bundespräsident Joachim Gauck
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Bundespräsident Joachim Gauck.

Integrationsleistung der Stadt gewürdigt

Bundespräsident Gauck kommt nach Offenbach

Offenbach - Bundespräsident Joachim Gauck kommt Ende November nach Offenbach. Beim Besuch des deutschen Staatsoberhauptes am 29. November soll es um die Themen Integration und Zusammenleben gehen, wie die Stadt am Montag mitteilte

Im Mittelpunkt des Besuchs stehen die Integrationsleistungen Offenbachs als Stadt mit dem höchsten Ausländer- und Migrantenanteil aller Großstädte in Deutschland. Erst jüngst war beispielsweise die Bachschule mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußballbundes und Mercedes Benz ausgezeichnet worden. Derzeit wird Offenbach bei der Architekturbiennale in Venedig als „Arrival City“ (Ankunftsstadt) gewürdigt, der es gelingt, die unterschiedlichen kulturellen Milieus der Zuwanderer anzuerkennen und ein respektvolles und friedliches Zusammenleben zu befördern.

Zweite hohe Anerkennung für Offenbach

Oberbürgermeister Horst Schneider freut sich über den bevorstehenden Besuch: „Offenbach leistet im Schulterschluss mit der Stadtgesellschaft seit Jahrzehnten eine herausragende Integrationsarbeit, von der die gesamte Region Rhein-Main profitiert. Sie ist aber auch Vorbild für viele andere Städte in Deutschland.“ Mit dem Besuch des Bundespräsidenten erfährt die Stadt aus Sicht des Oberbürgermeisters nach der Architekturbiennale in diesem Jahr bereits die zweite hohe Anerkennung für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Frühes Werben um Toleranz

Elementarer Bestandteil der sehr vielfältigen Integrationsarbeit in Offenbach ist das frühe Werben um Toleranz und Anerkennung in den Schulen. Stadtrat Paul-Gerhard Weiß betont: „Sprache und schulische Bildung sind der Schlüssel für eine gelingende Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft. Dies stellt die Schulen vor besondere Herausforderungen, die sie wie überall in Deutschland gut meistern. dpa/red

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Und nun? Ein Bootsflüchtling sitzt ratlos an der französisch-italienischen Grenze bei Menton. Foto: Sebastien Nogier
Und nun? Ein Bootsflüchtling sitzt ratlos an der französisch-italienischen Grenze bei Menton. Foto: Sebastien Nogier © Sebastien Nogier
Ein Flüchtlingsjunge aus Burundi hat Schutz unter einem Moskitonetz gesucht. Foto: Dai Kurokawa
Ein Flüchtlingsjunge aus Burundi hat Schutz unter einem Moskitonetz gesucht. Foto: Dai Kurokawa © Dai Kurokawa
Flüchtlinge in einem Schlauchboot vor der italienische Insel Lampedusa. Foto: Darrin Zammit Lupi/MOAS.EU
Flüchtlinge in einem Schlauchboot vor der italienische Insel Lampedusa. Foto: Darrin Zammit Lupi/MOAS.EU © Darrin Zammit Lupi
Zunkunft ungewiss: Noch immer campieren gestrandete Flüchtlinge an der Mittelmeerküste von Ventimiglia an der italienisch-französischen Grenze. Foto: Luca Zennaro
Zunkunft ungewiss: Noch immer campieren gestrandete Flüchtlinge an der Mittelmeerküste von Ventimiglia an der italienisch-französischen Grenze. Foto: Luca Zennaro © Luca Zennaro
Ein erschöpfter Flüchtling schläft zwischen Felsen in Italien. Foto: Luca Zennaro
Ein erschöpfter Flüchtling schläft zwischen Felsen in Italien. Foto: Luca Zennaro © Luca Zennaro
Die Zahl der Asylsuchenden steigt weiterhin an. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Die Zahl der Asylsuchenden steigt weiterhin an. Foto: Patrick Pleul/Archiv © Patrick Pleul
Seit Wochen spielt sich in Südostasien ein ähnliches Flüchtlingsdrama ab wie im Mittelmeer. Foto: Myanmar Information Ministry
Seit Wochen spielt sich in Südostasien ein ähnliches Flüchtlingsdrama ab wie im Mittelmeer. Foto: Myanmar Information Ministry © Myanmar Information Ministry/Han
Die Bundeswehr beteiligt sich im Mittelmeer mit zwei Schiffen an der Seenotrettung. Die Soldaten haben nach Bergungsaktionen bereits mehrere Schleuserboote versenkt. Foto: Bundeswehr/PAO Mittelmeer
Die Bundeswehr beteiligt sich im Mittelmeer mit zwei Schiffen an der Seenotrettung. Die Soldaten haben nach Bergungsaktionen bereits mehrere Schleuserboote versenkt. Foto: Bundeswehr/PAO Mittelmeer © PAO/Mittelmeer
Versteck im Armaturenbrett: Mit allen Mitteln versuchen afrikanische Flüchtlinge, ihre von Bürgerkriegen zerrissenen zu verlassen. Foto: Guardia Civil
Versteck im Armaturenbrett: Mit allen Mitteln versuchen afrikanische Flüchtlinge, ihre von Bürgerkriegen zerrissenen zu verlassen. Foto: Guardia Civil © Guardia Civil
Auf dem Mittelmeer nimmt ein Schiff der italienischen Marine afrikanische Flüchtlinge auf. Foto: Alessandro Di Meo/Archiv
Auf dem Mittelmeer nimmt ein Schiff der italienischen Marine afrikanische Flüchtlinge auf. Foto: Alessandro Di Meo/Archiv © Alessandro Di Meo
Flüchtlinge aus Myanmar und Bangladesch liegen in einem Flüchtlingslager in der indonesischen Provinz Aceh. Foto: Jun Ha
Flüchtlinge aus Myanmar und Bangladesch liegen in einem Flüchtlingslager in der indonesischen Provinz Aceh. Foto: Jun Ha © Jun Ha
Flüchtlingsboot vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Foto: Italienische Marine/Archiv
Flüchtlingsboot vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Foto: Italienische Marine/Archiv © Italian Navy / Handout
Mehrere hundert Mittelmeer-Flüchtlinge werden von einem Landungsboot der britischen Marine in Sicherheit gebracht. Foto: Carl Osmond/Mod
Mehrere hundert Mittelmeer-Flüchtlinge werden von einem Landungsboot der britischen Marine in Sicherheit gebracht. Foto: Carl Osmond/Mod © Carl Osmond/Mod / Handout
Schleuser: Der Kapitän (l.) und ein Seemann des Flüchtlingsbootes, das vermutlich 800 Menschen mit sich in den Tod riss. Foto: Alessandro Di Meo
Schleuser: Der Kapitän (l.) und ein Seemann des Flüchtlingsbootes, das vermutlich 800 Menschen mit sich in den Tod riss. Foto: Alessandro Di Meo © Alessandro Di Meo
Gerettetes Kind: Ob der vierjährige Milako weiß, dass er von nicht wenigen Europäern der "Einreise ins Sozialsystem" verdächtigt wird? Foto: Carl Osmond/Mod
Gerettetes Kind: Ob der vierjährige Milako weiß, dass er von nicht wenigen Europäern der "Einreise ins Sozialsystem" verdächtigt wird? Foto: Carl Osmond/Mod © Carl Osmond/Mod / Handout
In den vergangenen Tagen hat es alarmierende Berichte über Tausende von Flüchtlingen in teils nicht seetüchtigen Booten in der südostasiatischen See gegeben. Foto: Stringer
In den vergangenen Tagen hat es alarmierende Berichte über Tausende von Flüchtlingen in teils nicht seetüchtigen Booten in der südostasiatischen See gegeben. Foto: Stringer © Str
Ein Boot mit Flüchtingen vor der sizilianischen Insel Pantelleria. Foto: Franco Lannino-S.Gabriele/EPA/Archiv
Ein Boot mit Flüchtingen vor der sizilianischen Insel Pantelleria. Foto: Franco Lannino-S.Gabriele/EPA/Archiv © Franco Lannino -S.gabriele

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