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Fluglärm-Geplagte bekommen Geld

Fraport muss Millionen-Entschädigung zahlen

Frankfurt - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport muss laut einer ersten Zwischenbilanz fünf Millionen Euro an Hausbesitzer zahlen, die unter Fluglärm leiden.

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Bisher sind etwa 4500 entsprechende Anträge eingegangen, wie das zuständige Regierungspräsidium im Darmstadt am Mittwoch mitteilte. Seit dem 13. Oktober haben Immobilienbesitzer innerhalb der sogenannten Tageschutzzone 1 des Flughafens Frankfurt Anspruch auf eine Entschädigung. Das Regierungspräsidium hat bereits mehr als 1800 Anträge bearbeitet. Viele Antragsteller hätten das Geld schon auf ihrem Konto. Über rund 2700 Anträge muss das Regierungspräsidium noch entscheiden.

Ob ein Grundstück in der Tagschutzzone 1 des Lärmschutzbereichs liegt, können Anwohner im Internet unter www.geoportal.hessen.de herausfinden oder beim Regierungspräsidium in Darmstadt anfragen. dpa

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Städter lieben Vogelgezwitscher - und Straßenlärm nicht

Ein Buchfink trällert sein Lied. 36 Prozent der Befragten würden gerne öfter Vogelgezwitscher hören. Foto: Frank Rumpenhorst
Ein Buchfink trällert sein Lied. 36 Prozent der Befragten würden gerne öfter Vogelgezwitscher hören. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Viele Städter fühlen sich von schreienden Babys nicht gestört und wünschen sich mehr Vogelgezwitscher. Was sie wohl zu schreienden Vogelbabys sagen? Foto: Holger Hollemann/Archiv
Viele Städter fühlen sich von schreienden Babys nicht gestört und wünschen sich mehr Vogelgezwitscher. Was sie wohl zu schreienden Vogelbabys sagen? Foto: Holger Hollemann/Archiv © Holger Hollemann
In Japan sollen die Kinder schreien: Beim "Nakizumo", einem Baby-Schrei-Wettbewerb, messen sich die Babys in ihren Schreikünsten und werden von Sumo-Ringern begleitet. Foto: Kiyoshi Ota
In Japan sollen die Kinder schreien: Beim «Nakizumo», einem Baby-Schrei-Wettbewerb, messen sich die Babys in ihren Schreikünsten und werden von Sumo-Ringern begleitet. Foto: Kiyoshi Ota © Kiyoshi Ota
Besonders unbeliebt bei Städtern: Straßenlärm. Foto: Tobias Hase/Archiv
Besonders unbeliebt bei Städtern: Straßenlärm. Foto: Tobias Hase/Archiv © Tobias Hase
Das Bundesforschungsministerium unter Johanna Wanka (CDU) hat die Forsa-Studie in Auftrag gegeben. Sie selbst lebte in einem Gewerbegebiet in Braunschweig, wo es aber recht ruhig war. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Das Bundesforschungsministerium unter Johanna Wanka (CDU) hat die Forsa-Studie in Auftrag gegeben. Sie selbst lebte in einem Gewerbegebiet in Braunschweig, wo es aber recht ruhig war. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv © Maurizio Gambarini
Baulärm: Wohl eins der unangenehmsten Geräusche für Stadtbewohner. Foto: Soeren Stache/Archiv
Baulärm: Wohl eins der unangenehmsten Geräusche für Stadtbewohner. Foto: Soeren Stache/Archiv © Soeren Stache
21 Prozent der Befragten wünschen sich in Parks mehr Ruhe - wie hier im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Foto: Peter Endig/Archiv
21 Prozent der Befragten wünschen sich in Parks mehr Ruhe - wie hier im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Foto: Peter Endig/Archiv © Peter Endig
Fluglärm ist nur für wenige Stadtbewohner ein Problem. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Fluglärm ist nur für wenige Stadtbewohner ein Problem. Foto: Patrick Seeger/Archiv © Patrick Seeger
Straßenlärm kommt auch von lauten Motorrädern. Foto: Marcus Brandt/Archiv
Straßenlärm kommt auch von lauten Motorrädern. Foto: Marcus Brandt/Archiv © Marcus Brandt

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