Spaß mit Brettspielen wie „Lost Cities“ und „Kampf um den Olymp“

Frankfurt: Spiele-Tipps gegen Langeweile im Lockdown

  • Julia Oppenländer
    vonJulia Oppenländer
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Wer vom Streaming genug hat, kann trotz Kontaktbeschränkungen und Lockdown Spaß haben, etwa mit einem Spieleabend. Das funktioniert sogar zu zweit. Wie das geht, verraten Mitglieder des Vereins Spielkultur Frankfurt.

Spielkultur-Mitglied Patricia empfiehlt „Paris – Stadt der Lichter“.

Lost Cities
Die Spieler begeben sich auf die Fährte des legendären Indiana Jones.
Die Spieler versuchen bis zu fünf Expeditionen durch Auslegen der Expeditionskarten in aufsteigender Reihenfolge zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Beim Setzen auf die Expeditionen sollte man den Gegenspieler im Auge behalten, sonst gibt es ganz schnell Minuspunkte. Bei „Lost Cities“ handelt es sich um ein kurzweiliges Spiel mit kniffligen taktischen Entscheidungen, das aber auch für Anfänger geeignet ist.
Dauer: Die Spielzeit beträgt etwa 30 Minuten.

Kampf um den Olymp
Lenke als Gottheit das Schicksal deiner Helden und werde Herrscher des Olymps.
Durch den taktisch klugen Einsatz der eigenen Helden mit speziellen Fähigkeiten versucht der Spieler, die Gegner im Kampf um den Olymp auszustechen. Eine große Auswahl an Kriegern, Halbgöttern und entsprechenden Ausrüstungsgegenständen stehen hierbei zur Verfügung. Ein liebevoll gestalteter Spielplan lässt einen in die griechische Mythologie eintauchen.
Dauer: 30 Minuten Spannung sind beim „Kampf um den Olymp“ garantiert.

Seven Wonders Duel
Ein Kartenspiel um die Erschaffung eines Königreichs der sieben Weltwunder.
Der kleine Bruder von Seven Wonders – die „Duel-Version“ – wurde extra für zwei Spieler angepasst. Durch abwechselnde Kartenablage werden entweder Siegpunkte beansprucht oder Ressourcen angehäuft, um noch prächtigere Gebäude für die eigene Stadt aufzubauen. Dabei müssen Spieler daran denken, die eigenen Weltwunder auch mit den besonderen Eigenschaften zu entwickeln. Ein bisschen Strategie, Glück und drei verschiedene Möglichkeiten, die zum Sieg führen, machen jedes Spiel anders – das sorgt immer wieder für jede Menge Spaß.
Dauer: etwa 30 Minuten

Paris – Stadt der Lichter
In die von Laternen beschienenen Gassen von Paris baut man in diesem strategischen Legespiel die schönsten Bürgerpaläste, buntesten Gärten und sprudelnden Brunnen. Spielende mit räumlichem Vorstellungsvermögen fühlen sich bei diesem wunderschön impressionistisch gestalteten Spiel sehr wohl. Atmosphärisch ideal für die dunkle Jahreszeit. Jede Partie ist eine neue Herausforderung, und man möchte es direkt im Anschluss noch einmal spielen.
Dauer: Bei einer Dauer von 30 Minuten ist eine weitere Spielrunde überhaupt kein Problem.

Verein Spielkultur Frankfurt

Der Verein Spielkultur Frankfurt ist ein Zusammenschluss von spielbegeisterten und sozial engagierten Menschen, die das gemeinsame Hobby des Spielens teilen und dieses gerne im großen und kleinen Rahmen fördern wollen. Sie sind der Meinung, dass es für jeden das richtige Spiel gibt. Bei der Spielkultur Frankfurt steht vor allem das analoge Spielen im Mittelpunkt: Brett- und Kartenspiele stehen dabei ebenso wie Rollen- oder Tablet-Spiele auf dem Programm. Wer selber gerne spielt, Mitspieler sucht oder sich sozial engagieren möchte, wird in diesem Verein fündig. Sobald es Corona-Bestimmungen wieder zulassen, sind auch wieder Spiel-Veranstaltungen geplant. Alle Informationen dazu gibt’s auf www.spielkultur-frankfurt.de.

Rubriklistenbild: © nh

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