Ute Hess ärgert sich seit Jahren über die Werbe-Anhänger in der Friedrichsdorfer Lindenstraße: „Dieser hier steht seit mehr als einem halben Jahr an derselben Stelle“, sagt sie.
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Ute Hess ärgert sich seit Jahren über die Werbe-Anhänger in der Friedrichsdorfer Lindenstraße: „Dieser hier steht seit mehr als einem halben Jahr an derselben Stelle“, sagt sie.

Auch Friedrichsdorferin hat die Nase voll von besetzten Auto-Stellplätzen

„Werbe-Anhänger blockieren die Parkplätze in unserer Straße!“

  • Janine Drusche
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Friedrichsdorf – Über Werbe-Anhänger berichtete der EXTRA TIPP schon im Oktober: Mit Zulassung dürfen sie zwei Wochen an der gleichen Stelle stehen. Ute Hess aus Friedrichsdorf stinken die Hänger: Gleich mehrere blockieren die Parkplätze in ihrer Straße – und das seit Monaten. Von Janine Drusche

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Immer mehr Firmen stellen Werbe-Anhänger am Straßenrand ab. Das dürfen sie auch: „Wenn ein Anhänger zugelassen ist, darf er zwei Wochen an der gleichen Stelle stehen“, sagte Rainer Michaelis vom Straßenverkehrsamt Frankfurt dem EXTRA TIPP im vergangenen Oktober (nachzulesen auf www.extratipp.com). Doch nicht jede Firma hält sich an die Frist. Das bekommt auch Ute Hess aus Friedrichsdorf zu spüren. Sie ist Anwohnerin der Lindenstraße, in der teilweise bis zu vier Werbe-Anhänger stehen. Etwa 15 Parkplätze stehen den Anwohnern zur Verfügung. „Wenn davon bis zu vier von Anhängern blockiert sind, ist das schon eine ganze Menge“, ärgert sich die 65-Jährige.

Vor etwa drei Jahren seien hier zwei neue Parkplätze entstanden. „Aber anderthalb blockierte dann direkt ein Riesen-Werbe-Anhänger. Das ist doch verrückt“, sagt Hess. Die Firmen hielten sich nicht ansatzweise an die Fristen: „Gerade stehen zwei Anhänger auf den Parkplätzen, einer ein knappes halbes Jahr, der andere ungefähr fünf Monate.“ Doch das kümmere niemanden. „Obwohl ich schon oft beim Ordnungsamt war und mich beschwert habe. Die sagen aber immer, sie wüssten um die Lage und könnten nichts machen. Sie würden dran bleiben.“ 

Fotos: Werbe-Anhänger blockieren die Parkplätze

Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt.
Werbe-Anhänger werden fast überall abgestellt. © Janine Drusche

Passiert ist bisher nicht viel. Das letzte Mal war die Anwohnerin am 23. Dezember im Rathaus. Da habe man darüber nachgedacht, ein Schild aufstellen, dass dort nur Autos parken dürfen. „Aber dauert das denn so lange, so ein Schild aufzustellen?“, fragt sich Hess. Und: „Warum ist es denn so schwer, die Anhänger abzuschleppen, wenn sie länger stehen als zwei Wochen?“ Einer der Anhänger sei nach Weihnachten entfernt worden. Doch es kommen immer neue nach. Manchmal müsse die Friedrichsdorferin dreimal um den Block fahren, bis sie einen Parkplatz findet. Das koste sie mindestens eine Viertelstunde. Besuch von den Enkeln zu bekommen, sei bei den Park-Verhältnissen schwer.

Kleingärtner auch betroffen

„Wenn die Anhänger nicht alles zuparken würden, gäbe es wenigstens mehr Möglichkeiten Autos abzustellen“, sagt Hess. Sie lässt sich aber nicht abhalten, wieder Beschwerde einzulegen. „Alle paar Wochen gehe ich zum Ordnungsamt, bis endlich etwas passiert.“ Sie zweifelt daran, dass die Anhänger überhaupt überprüft werden: „In der Stadt schreiben sie ja auch ständig Knöllchen, wenn die Parkscheibe fehlt.“ Petra Lau, Leiterin des Verkehrs- und Ordnungsamts Friedrichsdorf, kennt das Problem in der Lindenstraße, bezweifelt aber, dass die jetzigen Anhänger schon so lange stehen. „Wir überprüfen regelmäßig anhand der Ventilstände, ob die Anhänger bewegt wurden.“

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Zweite Generation: 1987 brachte Audi die Zweitauflage des 90 auf den Markt, unter anderem mit einem Fünfzylinder, der 125 kW/170 PS leistete. © Audi AG
Sportlicher Kombi: Den 3er Touring bot BMW mit teils kräftigen Triebwerken und sogar mit Allrad an.
Sportlicher Kombi: Den 3er Touring bot BMW mit teils kräftigen Triebwerken und sogar mit Allrad an. © BMW AG
Alle Zwölfe: Die Baureihe E32 lancierte BMW zwar bereits im Vorjahr, doch erst 1987 bot sich dem solventen Kunden im 750i ein Zwölfzylinder mit fünf Litern Hubraum und 220 kW/299 PS PS.
Alle Zwölfe: Die Baureihe E32 lancierte BMW zwar bereits im Vorjahr, doch erst 1987 bot sich dem solventen Kunden im 750i ein Zwölfzylinder mit fünf Litern Hubraum und 220 kW/299 PS PS. © BMW AG
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F40-Familientreffen: Der letzte noch unter Firmengründer Enzo Ferrari entstandene Sportwagen setzte 1987 Maßstäbe und kostet heute fast eine Million Euro. © Grahame Ashmore
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Für Turnierspieler: In zweiter Generation bringt Ford den Sierra 1987 an den Start, der Kombi heißt weiterhin traditionell Turnier. © Ford
Japanischer Herbst: Ende 1987 kam die dritte Auflage des Mazda-Flaggschiffs 626 erstmals zu den deutschen Kunden.
Japanischer Herbst: Ende 1987 kam die dritte Auflage des Mazda-Flaggschiffs 626 erstmals zu den deutschen Kunden. © Mazda
Elegante Mittelklasse: Coupé der später in E-Klasse umbenannten 124er Baureihe von Mercedes.
Elegante Mittelklasse: Coupé der später in E-Klasse umbenannten 124er Baureihe von Mercedes. © Daimler AG
Elegante Linie: Die bis zu 116 kW/158 PS starken Motoren des windschlüpfrigen Peugeot 405 gelten als durchaus langlebig.
Elegante Linie: Die bis zu 116 kW/158 PS starken Motoren des windschlüpfrigen Peugeot 405 gelten als durchaus langlebig. © Peugeot
Der Über-Elfer: Laut Porsche liefen lediglich 292 Stück des 959 vom Band. Auf Basis des 911 ursprünglich für den Rennsport entwickelt, sorgten 331 kW/450 PS für eine Spitze von über 300 km/h.
Der Über-Elfer: Laut Porsche liefen lediglich 292 Stück des 959 vom Band. Auf Basis des 911 ursprünglich für den Rennsport entwickelt, sorgten 331 kW/450 PS für eine Spitze von über 300 km/h. © Porsche AG
Turbo-Express: Dank aufgeladenem Zwei-Liter-Einspritzmotor konnte der Renault R21 Turbo auf 129 kW/175 PS zurückgreifen und bis zu 227 km/h schnell werden.
Turbo-Express: Dank aufgeladenem Zwei-Liter-Einspritzmotor konnte der Renault R21 Turbo auf 129 kW/175 PS zurückgreifen und bis zu 227 km/h schnell werden. © Renault

Ein Parkverbot, das für alle Fahrzeuge außer Autos gilt, gebe es bisher nicht, weil die Kleingärtner auch davon betroffen wären. Auch gebe es in der Lindenstraße keinen Mangel an Stellplätzen und die Hänger stellten keine Gefahr dar. „Wir überlegen noch, ob der Ausschluss der Anhänger durch ein Schild Sinn machen würde“, sagt sie. Für Ute Hess auf jeden Fall: Dann könnten sie die Enkel wieder öfter besuchen.

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Fotos

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Zweite Generation: 1987 brachte Audi die Zweitauflage des 90 auf den Markt, unter anderem mit einem Fünfzylinder, der 125 kW/170 PS leistete. © Audi AG
Sportlicher Kombi: Den 3er Touring bot BMW mit teils kräftigen Triebwerken und sogar mit Allrad an.
Sportlicher Kombi: Den 3er Touring bot BMW mit teils kräftigen Triebwerken und sogar mit Allrad an. © BMW AG
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Alle Zwölfe: Die Baureihe E32 lancierte BMW zwar bereits im Vorjahr, doch erst 1987 bot sich dem solventen Kunden im 750i ein Zwölfzylinder mit fünf Litern Hubraum und 220 kW/299 PS PS. © BMW AG
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F40-Familientreffen: Der letzte noch unter Firmengründer Enzo Ferrari entstandene Sportwagen setzte 1987 Maßstäbe und kostet heute fast eine Million Euro. © Grahame Ashmore
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Für Turnierspieler: In zweiter Generation bringt Ford den Sierra 1987 an den Start, der Kombi heißt weiterhin traditionell Turnier. © Ford
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Japanischer Herbst: Ende 1987 kam die dritte Auflage des Mazda-Flaggschiffs 626 erstmals zu den deutschen Kunden. © Mazda
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Elegante Mittelklasse: Coupé der später in E-Klasse umbenannten 124er Baureihe von Mercedes. © Daimler AG
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