Symbolbild
+
Symbolbild

Frost mit Folgen

Wegen der späten Kälte: Erdbeerernte in Gefahr? 

Friedrichsdorf - Nach den Frostnächten im April haben viele hessische Bauern nur verhaltene Erwartungen an die Erdbeersaison, die am Dienstag offiziell startet. „Wir werden schon Abstriche machen müssen“, sagte Bernd Weber, Sprecher des Hessischen Bauernverbandes.

Lesen Sie auch dazu:

Erdbeer-Krankheiten: Grauschimmel und Flecken 

„Teilweise gingen die Temperaturen mehrere Tage bis auf minus sieben oder acht Grad runter. Das hält die Pflanze natürlich nicht aus. Der Frost wird Spuren hinterlassen.“ Selbst Anbauten unter Folie oder Vlies hätten nicht ausreichend vor der Kälte geschützt werden können. Ob die Ernte tatsächlich deutlich niedriger ausfällt als in den Vorjahren, hänge immer von der Lage des jeweiligen Betriebs oder vom Anbau früherer oder späterer Sorten ab. 

„Im vergangenen Jahr rechneten wir nach dem starken Regen mit einem Ausfall von bis zu 50 Prozent, die Früchte verfaulten auf den Feldern“, erinnerte sich Weber. Dann seien aber doch 6500 Tonnen Erdbeeren in Hessen geerntet worden, ein durchschnittliches Ergebnis im Vergleich der vergangenen fünf Jahre. Das beste Jahr sei 2013 gewesen, als 7200 Tonnen Erdbeeren geerntet worden seien.

Schon Anfang des Jahres rieten Experten: Erdbeeren ab Februar mit Vlies bedecken. dpa/jdr

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Quelle: extratipp.com

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare