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Wie der Wagen richtig blitzt

Frühjahrsputz im Auto: Die fünf größten Fehler

  • Oliver Haas
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Region Rhein-Main – Wenn jetzt zum Auto-Frühjahrsputz die Innenreinigung ansteht, werden immer wieder Fehler gemacht. Marmat Branko vom Autopflegeservice Lukas aus Frankfurt erklärt, worauf besonders geachtet werden sollte. Von Oliver Haas

Endlich Frühling. In vielen Wohnungen steht der Frühjahrsputz an. Aber auch der Innenraum des Autos sollte nicht vernachlässigt werden. Über den Winter hat sich viel Dreck und Staub angesammelt. Damit es wieder blitzeblank ist, greifen viele zu Staubsauger, Mikrofasertuch und Haushaltsreiniger. Doch dabei werden viele Fehler gemacht, weiß Experte Marmat Branko vom Autopflegeservice Lukas aus Frankfurt:

1. Zu grober Umgang mit dem Staubsauger

Es entstehen immer wieder hässliche Kratzer im Innenraum, wenn mit dem Staubsauger viel zu grob herumhantiert wird und die Schlauchdüse überall schnell dran gehalten wird. Deshalb: Aufpassen, nur Fußmatten und Boden absaugen und für Zwischenräume lieber einen Pinsel benutzen.

2. Falsche Pinsel für die Zwischenräume

Grundsätzlich sind Pinsel hilfreich, um etwa verdreckte Stellen an Lüftungsschlitzen zu reinigen. Hat er jedoch zu harte Borsten, können Kratzer entstehen. Auf keinen Fall darf deshalb eine Zahnbürste verwendet werden.

Wunder gegen Wintermuff - Frühjahrspflege für das Auto

Einfaches Hausmittel: Eine Schale mit Essig im Fußraum des Autos vertreibt muffigen Geruch. Foto: Christin Klose
Einfaches Hausmittel: Eine Schale mit Essig im Fußraum des Autos vertreibt muffigen Geruch. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Wer sein Auto mit dem Hochdruckreiniger säubert, darf nicht zu nah ans Blech. Foto: Christin Klose
Wer sein Auto mit dem Hochdruckreiniger säubert, darf nicht zu nah ans Blech. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Feuchtigkeit im Fußraum lässt sich gut mit Zeitungspapier binden. Foto: Christin Klose
Feuchtigkeit im Fußraum lässt sich gut mit Zeitungspapier binden. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Frühjahrsputz: In der Waschanlage geht es Streusalz und hartnäckigen Schmutzablagerungen an den Kragen. Foto: Christin Klose
Frühjahrsputz: In der Waschanlage geht es Streusalz und hartnäckigen Schmutzablagerungen an den Kragen. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Sonderbehandlung für die Dichtungen: Fetthaltiger Talg oder Gummibalsam hilft, damit das Gummi nicht spröde wird. Foto: Christin Klose
Sonderbehandlung für die Dichtungen: Fetthaltiger Talg oder Gummibalsam hilft, damit das Gummi nicht spröde wird. Foto: Christin Klose © Christin Klose

3. Aggressive Reiniger und falsche Tücher verwenden

Niemals sollten scharfe Reiniger verwendet werden. Spiritus etwa ist für die Oberflächen im Auto viel zu aggressiv. Auch von Bad- und WC-Reinigern sollte man die Finger lassen. Sonst könnten auf dem Lack fiese Flecken entstehen. Klares Wasser und ein Mikrofasertuch reichen vollkommen aus. Oft wird auch der Fehler gemacht, dass das Tuch viel zu grob strukturiert ist. Nicht jedes Tuch ist für den Innenraum geeignet. Manche verursachen ebenso Kratzer.

4. Zu feuchtes Wischen an der Mittelkonsole

Ein böses Erwachen kann es geben, wenn am Radio und Infotainment-System zu feucht gewischt wird. Schnell kann dadurch Wasser in die Zwischenräume eindringen. Es kommt zum Kurzschluss und die Elektronik wird durch die Feuchtigkeit zerstört. Hier sollte man das Tuch nur ganz leicht befeuchten oder trocken putzen.

5. Polster reinigen und die Elektronik zerstören 

Leichte Flecken am Polster können mit einem Tuch gereinigt werden. Bei größeren Verunreinigungen sollte ein Fachmann ran: In den heutigen Autositzen ist viel Elektronik verbaut, die durch unsachgemäße Polsterreinigung beschädigt werden kann.

Was man alles beim Frühlingsputz falsch machen kann, gilt es hier zu testen: Frühjahrsputz: Die größten Mythen im Quiz. red/jdr

Mitmachen und gewinnen

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Das Gewinnspiel ist beendet.

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