Kommentar

Zu wenig Parkplätze in Rhein-Main: Geld oder Wähler!

  • Christian Reinartz
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Die Stadt Frankfurt ist nachlässig geworden in Sachen Verkehrsplanung. Auf der einen Seite das Bild einer Metropole mit florierender Wirtschaft und ständig neuen Einwohnerrekorden. Auf der anderen der drohende Parkkollaps. Ein Kommentar von Christian Reinartz

Im Rathaus hält man es offenbar nicht für nötig, überhaupt mal nachzurechnen, ob die vorhandenen Parkplätze den ständig steigenden Einwohnerzahlen überhaupt gerecht werden. Vielleicht will man sich auch gar nicht damit beschäftigen. Also bleibt es bei den 15 Jahre alten Zahlen. Währenddessen wird weitergebaut. Bis 2040 rechnet die Stadt mit 100.000 neuen Einwohnern. Auch Offenbach bekommt den Bevölkerungsboom zu spüren. Trotzdem sinken dort die Parkplatzzahlen. 

Dass Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling darauf verweist, dass es in Paris schlimmer aussieht, zeigt, dass die Verantwortlichen längst aufgegeben haben. Dabei gibt es Möglichkeiten: Mehr Stellplätze schaffen, oder den Autoverkehr in den Innenstädten begrenzen. Das eine kostet viel Geld, das andere viele Wähler.

Der Artikel auf den sich Christian Reinartz hier bezieht: Mehr Autos, weniger Platz: Rhein-Main vorm Parkplatz-Kollaps.

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Parkplatzkampf im Großstadtdschungel

Nicht auf die Pelle rücken: Autofahrer sollten dem Vorder- und Hintermann genügend Spielraum zum Rangieren lassen. Foto: Florian Schuh
Nicht auf die Pelle rücken: Autofahrer sollten dem Vorder- und Hintermann genügend Spielraum zum Rangieren lassen. © Florian Schuh
Nahkampfspuren: Beulen, Risse und Kratzer können auch durch Parkrempler entstehen. Foto: Inga Kjer
Nahkampfspuren: Beulen, Risse und Kratzer können auch durch Parkrempler entstehen. © Inga Kjer
Nicht kreuz und quer: Parkplatzmarkierungen sind verbindlich. Foto: Florian Schuh
Nicht kreuz und quer: Parkplatzmarkierungen sind verbindlich. © Florian Schuh
Ausfahrt geblockt: Bei einem Privatgrundstück ist es Sache des Eigentümers, ob er einen Abschleppdienst ruft. Bei den Kosten dafür muss er aber erst einmal in Vorleistung gehen. Foto: Florian Schuh
Ausfahrt geblockt: Bei einem Privatgrundstück ist es Sache des Eigentümers, ob er einen Abschleppdienst ruft. Bei den Kosten dafür muss er aber erst einmal in Vorleistung gehen. © Florian Schuh
Dicht an dicht: Der seitliche Abstand sollte den anderen Verkehrsteilnehmern noch genügend Raum zum Ein- und Aussteigen lassen. Foto: Florian Schuh
Dicht an dicht: Der seitliche Abstand sollte den anderen Verkehrsteilnehmern noch genügend Raum zum Ein- und Aussteigen lassen. © Florian Schuh

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