Der Abschied von einem geliebten Haustier ist für viele Menschen mit großer Trauer verbunden.
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Der Abschied von einem geliebten Haustier ist für viele Menschen mit großer Trauer verbunden.

EXTRA TIPP-Voting: Wollen die Hessen Mensch-Tier-Friedhöfe?

Hessen lässt keine Mensch-Tier-Bestattung zu

  • Oliver Haas
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Region Rhein-Main – UPDATE:  „Meine Hunde gehören zu mir, auch nach dem Tod.“ Die Reaktionen vieler Leser auf die Forderung von Pfarrer Gutheil nach Mensch-Tier-Friedhöfen für Rhein-Main sind eindeutig: Sie wollen ihre Haustiere mit ins Grab nehmen. Von Oliver Haas

Tierfreunde in Rhein-Main und darüber hinaus sind begeistert über die Forderung von Pfarrer Werner Gutheil (siehe unten). Er möchte, dass Menschen die Möglichkeit erhalten, auch in Hessen ihre Tiere im Familiengrab zu bestatten. Auf der Facebookseite des EXTRA TIPPs wurde der Artikel zahlreich geliked.

Die Deutsche Friedhofsgesellschaft, die in NRW und Rheinland-Pfalz zwei dieser Mensch-Tier-Friedhöfe namens „Unser Hafen“ betreibt, veröffentlichte den Artikel ebenfalls auf Facebookund erntete über 1000 „Daumen hoch“ und Herzchen. Gabriele Schreiber, Friedhofsleiterin der städtischen Friedhöfe Offenbach, würde als Hundebesitzerin eine solche Bestattungsmöglichkeit begrüßen: „Gerade für ältere Menschen, die in den letzten Jahren ein Tier als treuen Begleiter haben, wäre dies doch eine schöne Sache.“

Land Hessen sieht keine Notwendigkeit für Gesetzesänderung

Allerdings stehen die Chancen, dass es jemals zu einem solchen Mensch-Tier-Friedhof kommt, wohl eher schlecht. Im Moment müsste nämlich zunächst das hessische Landesrecht geändert werden, damit Städte und Gemeinden in ihren Friedhofssatzungen einen Mensch-Tier-Friedhof erlauben können. „Eine gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier ist nach der derzeitigen Rechtslage in Hessen nicht zulässig“, sagt Sebastian Poser vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Das hessische Friedhofs- und Bestattungsgesetz(FBG) sehe vor, dass Friedhöfe der Bestattung und der Pflege der Gräber im Andenken an verstorbene Menschen dienen. Dabei seien Leichen so zu bestatten, dass die Würde der Verstorbenen und das sittliche Empfinden der Allgemeinheit nicht verletzt werden (§9 FBG). „Die Mitbestattung eines Haustiers steht einem pietätvollen Umgang mit dem Verstorbenen entgegen und könnte das sittliche Empfinden der Allgemeinheit verletzen“, sagt Poser. Weiter erklärte er, dass das Hessische Innenministerium derzeit keine Notwendigkeit sehe, die bestehende Regelung zu ändern. Die Bürger haben jedoch die Möglichkeit, die gewählten Politiker zu überzeugen, dass dies eine Fehleinschätzung ist. Sie können sich schriftlich mit einer Petition an die Volksvertreter, also an die hessische Landesregierung, wenden. Alle Infos hierzu auf www.hessischer-landtag.de. Bereits jetzt können die Leser hier bis Donnerstag abstimmen, ob sie für eine Gesetzesänderung sind.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Sollten Haustiere auch in Hessen auf normalen Friedhöfen beerdigt werden dürfen?
Auf jeden Fall! Das Land Hessen sollte eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg bringen.
95.19%
Nein. Tiere haben in Familiengräbern und auf normalen Friedhöfen nichts zu suchen.
2.88%
Schwieriges Thema. Da habe ich keine klare Meinung.
1.92%

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Pfarrer fordert Mensch-Tier-Friedhöfe auch für Hessen

„Unser Hund hat wie ein Kind bei uns gelebt. Jetzt trauern wir auch um ihn, wie um ein Kind.“ Diese Sätze hat Pfarrer Werner Gutheil aus Hanau kürzlich von einem Hilfesuchenden gehört. Zum Diözese-Seelsorger für Trauernde im Bistum Fulda kommen neben Trauernden, die einen Menschen verloren haben, auch Haustierbesitzer. „Deren Trauer sollte nicht unterschätzt werden. Tiere können zu Ersatzobjekten für menschliche Beziehungen werden. Deshalb darf man die Trauer um ein geliebtes Tier durchaus mit der Trauer um einen Menschen vergleichen“, so Gutheil.

Der Verlust eines Tieres brauche, wie bei Menschen auch, diese erste Zeit der Trauer. Ein zu schneller „Ersatz“ könne sowohl helfen als auch die Trauer verstärken, weil der Abschied nicht gelebt wurde. „Gerade bei Kindern ist es eine erste und fürs spätere Leben hilfreiche Erfahrung, wenn das geliebte Tier würdevoll verabschiedet wird.“ Kinder würden am Umgang mit dem Tier lernen, wie man mit Menschen in Würde umgeht. Eine lieblose Entsorgung des Tieres sei da eher kontraproduktiv.

Deutschlandweit erst zwei Mensch-Tier-Friedhöfe

Pfarrer Werner Gutheil.

Auch deshalb fordert der katholische Pfarrer, dass bei der Bestattungskultur um Tiere umgedacht wird. „Unsere Städte und Gemeinden sollten ihre Friedhofssatzungen so öffnen, dass Tierbestattungen auf normalen Friedhöfen möglich sind. Da derzeit ohnehin nur Urnenbestattungen für Tiere möglich sind, wäre dies überhaupt kein Problem“, sagt Gutheil. Statt Friedhöfe unter Zwänge zu stellen, sollte der Trauer der Menschen immer die größtmögliche Freiheit gelassen werden. „Also fordere ich die Bestattungsmöglichkeit für Tiere auf normalen Friedhöfen“, sagt der 54-Jährige.

Dass Tiere neben Frauchen oder Herrchen beerdigt werden dürfen, ist bisher in Hessen in keiner Gemeinde und Stadt erlaubt. Deutschlandweit gibt es mit Braubach bei Koblenz und Essen zwei Städte, in denen Tier und Mensch gemeinsam die letzte Ruhe finden.

Wie süß! Das sind die Hunde der EXTRA TIPP-Leser

Parson Jack Russell Terrier Peppi hat laut Frauchen Conny Stegmann aus Dietzenbach viel Feinfühligkeit. "Sie saß bei meiner Tochter in Prüfungszeiten wochenlang auf dem Schreibtisch und unterstützte sie mit ihrer Anwesenheit. Peppi fährt mit uns zirka zwölf Wochen im Jahr mit dem Wohnmobil durch die Lande. Durch ihre geringe Körpergröße war sie noch nie im Weg, und durch ihre Wachsamkeit fühlen wir uns stets sicher. Wir können uns kein Leben ohne sie vorstellen und hoffen, dass wir sie noch lange haben werden." © Foto: nh
Das vierjährige Havanesermädchen Shelly ist der ganze Stolz von Ralf Schiffner aus Rödermark und bringt ihn und seine Frau Anke täglich zum Lachen. © Foto: nh
Chihuahua Feivel von Alexandra Wagenknecht aus Egelsbach versteht sich prächtig mit anderen Tieren. Auf dem Bild drückte er gemeinsam mit Hamster Jolo die Pfoten für die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2014. © Foto: nh
Leider bereits verstorben sind Podenco-Mix Lara und Pudel-Mix Jenny von Familie Kühn aus Frankfurt. "Sie waren beide für jeden Spaß zu haben und lernten schnell viele Kunststücke. Die beiden fehlen uns sehr. Wir würden immer wieder einen Tierschutzhund nehmen, gerne einen Mix." © Foto: nh
Sehr verschmust ist Podenco Bella aus Liederbach. Herrchen Andreas Flettner gefällt´s. © Foto: nh
Gleich mit drei Hunden zeigt sich EXTRA TIPP-Leserin Désirée Glomb: Der vierjährige braune Dackel-Mix Happy, der weiße sechsjährige chinesische Schopfhund Elvis sowie der einjährige schwarze Bulldoggenmix Batman. "Wir wohnen in Kronberg. Alle Hunde stammen aus Tötungsstationen und haben schwere Misshandlungen und keine schöne Vergangenheit. Mit Geduld, Zeit und Liebe lässt sich jedoch fast jedes Vertrauen wieder gewinnen - und genau das macht sie so besonders. Sie können neu vertrauen und auf eine gewisse Art verzeihen und schenken dir ihr gebrochenes Herz bedingungslos!" © Foto: nh
Auf dem Foto sind Ilka und Eleonore Sehnert zu sehen. Die Mischlingshündin ist sechs Jahre alt und kommt aus Rumänien. "Wir wohnen in Harpertshausen. Ilkas Einzigartigkeit ist, dass sie mich um den Finger wickeln kann. Und das mit ganz viel Charme und Liebenswürdigkeit. Wir beide sind halt das Dream-Team." © Foto: nh
Schau mir in die Augen Kleiner: Adriano Luccisano aus Eddersheim knuddelt mit Bulldoge Charming. © Foto: nh
Gerd Gröper aus Langen stellt seine Sally vor: "Sie ist eine Border Collie / Husky Mischlingshündin und am 28. Januar ein Jahr alt geworden. Und ein echt hessisches Mädchen, denn ihr Geburtsort ist in der Nähe von Gießen. Ihre Hobbys sind Gassi gehen und Mäuse im Feld suchen." © Foto: nh
Gestatten: Butch! Der Mops ist sechs Jahre alt und wohnt bei Jasmin Gottscheck in Offenbach. "Er ist einfach einzigartig, immer bei uns und dankbar für alles, was er bekommt. Wir haben ihn aus dem Tierschutz und er ist einfach verschmust. Wenn es mir mal schlecht geht, dann kommt er immer direkt zu mir und will kuscheln und mich ablenken. Er ist einfach wie ein bester Freund und wie mein eigenes Kind." © Foto: nh
Mischling Sandy lebt bereits 13 Jahre bei Jennifer Hankel in Offenbach und stammt aus Spanien aus einer Tötungsstation. "Sie geht mit mir jeden Weg, ist ein treuer Begleiter und ein Herz von Hund." © Foto: nh
Einen Urlaubsgruß aus Berchtesgaden schickt Jessica Weis mit Australian Shepherd Finja. Sie ist zwei Jahre und acht Monate alt und wohnt in Eschborn. "Wir lieben unsere Süße, weil sie uns überall hin begleiten kann und sie auch die Wanderungen auf die Gipfel der Berge locker schafft. Auf dem Bild sind wir auf dem 1.874 Meter hohen Jenner in Berchtesgaden. Sie ist geschickt, schlau, lustig und sehr verschmust. Wir sind froh über jede Sekunde, die wir mit ihr erleben dürfen." © Foto: nh
Sammy ist ein Golden Retriever Mischling und wird auf etwa ein Jahr geschätzt.  Die Eltern von Kerstin Fischer haben den süßen Burschen über eine Vermittlung aus Korfu übernommen. "Er ist ein sehr gelehriger und dankbarer Wegbegleiter, und das macht ihn für uns alle so besonders." Sammy ist in Wartenberg im Vogelsberg zuhause. © Foto: nh
Benji ist sechs Jahre alt, wohnt in Gross-Umstadt und ist ein waschechter Wolfsspitz. Lisa Krahl schätzt vor allem seine Wachsamkeit und Anhänglichkeit. © Foto: nh
Echte freche Frankfurter Schnauze hat Labrador/Pointer Mischling Fuli. Er ist etwa 6,5 Jahre alt und zu sehen mit Frauchen und Tierheilpraktikerin Manuela Müller: "Was unseren Hund so besonders macht: Unendliche Liebe und Treue, riesige Freude mit Erzählungen und Freudentänzen, wenn man nach Hause kommt." © Foto: nh
Giaccomo Gottfried ist die neun Monate alte Französische Bulldogge von Maria Hoeß. "Wir leben in Bad Soden und er erinnert mich an meinen verstorbenen Großvater. Deshalb auch der Zweitname." © Foto: nh
Australian Shepherd Rusty ist von morgens bis abends an der Seite von Martina Heinecke aus Frankfurt. "Er begleitet mich ins Büro, bei allen Außenterminen und in der Freizeit. Er ist für mich der perfekte Hund und mein Partner mit der kalten Schnauze im beruflichen Alltag. Wenn ich zu ihm „Partner“ sage, gibt er mir „Five“ mit der Pfote." © Foto: nh
Nina Koll aus Frankfurt relaxed mit ihrer Lina. "Ein Zufall, dass wir fast gleiche Namen haben. Sie ist ein chinesischer Wolfsterrier und acht Monate alt. Ihre Besonderheiten: Lina ist sehr lieb, leise aber aufgeweckt und spielt sehr gerne mit anderen Hunden." © Foto: nh
Roland Heilmann aus Offenbach hofft, dass seine Neufundländer-Dame "Wilma" ihm irgendwann mal als Helferhund unterstützend zur Seite stehen kann. Aber dafür ist noch Zeit, denn Wilma ist gerade einmal vier Monate alt.  © Foto: nh
Mops Biscotto ist 14 Wochen alt. Er wohnt bei Sarah Scibetta mit zwei Katzen und einen Wellensittich. Biscotto heißt er, weil sein Fell schwarz mit einem weißen Fleck ist und er aussieht wie ein Oreo-Keks. "Da mein Mann Italiener ist, nannten wir ihn so, denn das heißt auf italienisch Keks. Bisco ist ein so toller Hund. Es macht einfach Spaß, mit ihm die Zeit zu verbringen und dass er uns begleitet. Auch unsere achtjährige Tochter kommt begeistert mit zur Hundeschule und kümmert sich liebevoll um ihn." © Foto: nh
Ein echter Charmeur ist Bob von Sigrid Scheiber aus Königstein. Der elf Jahre alte Irish Terrier würde sich in jedes Herz schmeicheln. Nicht zuletzt wegen seiner "menschlichen Augen". © Foto: nh
EXTRA TIPP-Leserin Simone Pett über ihren Hund: "Das ist unser Cockerpoo Fine, fünf Monate alt. Sie wohnt mit ihren Spielkameraden Leonie und Tom in Eppstein im Taunus und stellt seit drei Monaten unser Leben auf den Kopf. Sie ist eine Streberin in der Hundeschule. Wir haben ihr beigebracht an einem Glöckchen zu klingeln, wenn sie raus muss. Ein echter Erziehungserfolg dachten wir, doch sie lernt schnell und klingelt nicht nur wenn sie mal muss, sondern wann immer sie raus möchte. Wer da wen erzieht lassen wir mal offen..." © Foto: nh
Das ist Jack-Russel-Mix Dino von Cora Galahn aus Frankfurt. Er ist ein ehemaliger Straßenhund aus Spanien und wurde dort krank weggeworfen. Auf dem Foto träumt er mit dem kleinen Timon. Dino ist jetzt drei Jahre jung und spielt auch gerne mit der Katze. Das Besondere an ihm sei, dass er so lieb zu allen Menschen ist, obwohl er nicht viel Schönes von den Menschen erfahren hat. © Foto: nh
Dalmatiner-Dame Lilly ist neun Jahre alt und kommt aus Schaafheim. Frauchen Tina Trippel über sie: "Das Besondere an ihr, da kann man nichts Spezielles sagen, ist einfach alles. Sie gehört zur Familie!" © Foto: nh
Gib Pfötchen: Das sind Iris Mickler und Hermann aus Hainburg. Der Puggle ist ein Mischling zwischen Mops und Beagle, was ihn einzigartig macht. Er ist sehr verschmust und extrem menschenbezogen, wie ein treuer Mops. Hermann bringt seine Herrchen immer zum Lachen und es wird mit ihm nie langweilig. © nh

Willi Brandt aus Frankfurt, Sprecher der Deutschen Friedhofsgesellschaft, erklärt, dass es sich hierbei um vollständig neu angelegte Friedhöfe handelte. „Aus ethischen Gründen war es uns wichtig, dass jeder, der sich dort beerdigen lässt, vorher weiß, dass dort auch Tiere liegen. Würde man bei bereits bestehenden Friedhöfen nun Tierbestattungen erlauben, könnten sich die bereits Verstorbenen nicht dagegen wehren“, so Brandt. Er weist darauf hin, dass grundsätzlich eine hohe Nachfrage nach einer gemeinsamen Mensch-Tier-Bestattung besteht. „Auf  unserer Facebook-Seite  lesen wir diese Forderung immer wieder.“

Fotos: Einblicke in die neue Tierklinik Hofheim

Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet.
Hessens größte Tierklinik in Hofheim wurde jetzt offiziell eröffnet. © Zöllner

Auch ein weiterer Vorstoß von Pfarrer Gutheil dürfte bei vielen Tierfreunden auf offene Ohren stoßen. Für die Bestattungen auf reinen Tierfriedhöfen wie in Frankfurt oder Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis) fordert er: „Wichtig wäre mir eine Begleitung in diesem Moment, damit es nicht zur einfachen ‘Entsorgung auf einem besonderen Platz kommt’. Ich habe deshalb für mögliche Anfragen einen Mitarbeiter in Ausbildung, der Tierbestattungen wie ein Grabredner  begleiten kann“, erklärt Gutheil. Dieser gehe auf die Wünsche der Menschen ein, begleite die Bestattung und sorge dafür, dass der Abschied einen würdevollen Umgang bekommt.

Anfragen können über das Büro für Trauerarbeit in der Rhönstraße 8 in Hanau, (06181) 4289844 oder per Mail: Info@trauer-warum-allein.de gestellt werden.

Lesen Sie auch den Kommentar zu diesem Artikel: Grenzen nicht verwischen 

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Quelle: extratipp.com

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