Kommentar

Bürgermeister-Tourismus: Das freut nur Protest-Wähler

  • VonDirk Beutel
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Wer keine Ideen oder Konzepte für die Probleme einer Stadt und die Sorgen der Bürger hat, gehört nicht auf einen Bürgermeister-Stuhl. Ein Kommentar von Dirk Beutel

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Die Menschen werden jeden Tag mit Meldungen der Bundes- und Landespolitik konfrontiert, die jedoch in den seltensten Fällen mit ihren Bedürfnissen vor Ort zu tun haben. Trotzdem sind viele abgestumpft. Das offenbart das Misstrauen gegen die Parteien in den Stadt- und Kreisverbänden immer öfter bei Bürgermeisterwahlen. Umso mehr braucht es einen Kandidaten, der offen und direkt mit den Bürgern spricht, der greifbar ist und ihre Interessen vertreten will. 

Aber dafür muss ein Bürgermeister mehr sein als nur Politiker. Nicht nur, dass der Job sehr zeitintensiv ist, er erfordert einen Verwaltungsfachmann, einen Ehrenamtler, Kommunikator nach innen und außen, der eben auch noch bürgernah sein muss. Das geht nicht vom Wohnzimmer aus. Ohne Sachargumente schon gar nicht. Das einzige was Bürgermeisterkandidaten ohne Politik-Programm aber mit allgemeinen Phrasen anlocken, sind Protest-Wähler.

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Fotos

Stadtführung mal anders: Mit Salomon Herz durch Wittenberge

Rund um die Kirche lag bis Mitte des 19. Jahrhunderts das Zentrum von Wittenberge. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Rund um die Kirche lag bis Mitte des 19. Jahrhunderts das Zentrum von Wittenberge. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann © Steffen Lehmann
Jürgen Schmidt schlüpft für eine Stadtführung gern in die Rolle des Fabrikanten Salomon Herz. Foto: Andreas Heimann
Jürgen Schmidt schlüpft für eine Stadtführung gern in die Rolle des Fabrikanten Salomon Herz. Foto: Andreas Heimann © Andreas Heimann
In der Alten Ölmühle von Salomon Herz ist heute ein Hotel untergebracht. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
In der Alten Ölmühle von Salomon Herz ist heute ein Hotel untergebracht. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann © Steffen Lehmann
In einem Teil der Alten Ölmühle von Wittenberge ist heute ein Tauchturm untergebracht. Foto: Tourismusverband Prignitz/Frank Stubenrauch
In einem Teil der Alten Ölmühle von Wittenberge ist heute ein Tauchturm untergebracht. Foto: Tourismusverband Prignitz/Frank Stubenrauch © Frank Stubenrauch
In der Alten Ölmühle lässt sich heute auch klettern und balancieren. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
In der Alten Ölmühle lässt sich heute auch klettern und balancieren. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann © Steffen Lehmann
Das Steintor von Wittenberge ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Foto: Andreas Heimann
Das Steintor von Wittenberge ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Foto: Andreas Heimann © Andreas Heimann
Burkhard Genth schlüpft für die Gäste in die Rolle des Fabrikbesitzers Karl Singer. Foto: Andreas Heimann
Burkhard Genth schlüpft für die Gäste in die Rolle des Fabrikbesitzers Karl Singer. Foto: Andreas Heimann © Andreas Heimann
Entlang der neuen Promenade von Wittenberge lässt sich die Stadt gut mit dem Rad erkunden. Foto: Tourismusverband Prignitz/Markus Tiemann
Entlang der neuen Promenade von Wittenberge lässt sich die Stadt gut mit dem Rad erkunden. Foto: Tourismusverband Prignitz/Markus Tiemann © Markus Tiemann
Lange hatten die Wittenberger in ihren Häusern kein Bad - sie nutzten das Badehaus. Foto: Tourismusverband Prignitz/Gerhard Baack
Lange hatten die Wittenberger in ihren Häusern kein Bad - sie nutzten das Badehaus. Foto: Tourismusverband Prignitz/Gerhard Baack © Gerhard Baack
Matilde ist eine typische Ackerbürgerin aus der Mitte des 19. Jahrhunderts - auf einer Stadtführung durch Wittenberge kann man ihr begegnen. Foto: Andreas Heimann
Matilde ist eine typische Ackerbürgerin aus der Mitte des 19. Jahrhunderts - auf einer Stadtführung durch Wittenberge kann man ihr begegnen. Foto: Andreas Heimann © Andreas Heimann
Eine Nähmaschine aus früherer Zeit: Das Unternehmen Singer prägte und prägt Wittenberge. Foto: Tourismusverband Prignitz/Suse Beck
Eine Nähmaschine aus früherer Zeit: Das Unternehmen Singer prägte und prägt Wittenberge. Foto: Tourismusverband Prignitz/Suse Beck © Suse Beck
Der Uhrenturm ragt über die Dächer Wittenberges hinaus, ihn sehen Besucher schon von weitem. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Der Uhrenturm ragt über die Dächer Wittenberges hinaus, ihn sehen Besucher schon von weitem. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann © Steffen Lehmann

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