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Zivilstreife verhinderte Schlimmeres in Frankfurt

Mann prügelt mit dem Hammer auf sein Opfer ein: Prozess beginnt

Frankfurt - Auf der Eschersheimer Landstraße schlug im September 2016 ein Mann mehrfach mit einem Hammer auf einen anderen ein. Voraussichtlich Ende Mai soll dem 34-Jährigen deshalb wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gemacht werden.

In einem wilden Anfall von Eifersucht ging der 34-jährige Tunesier auf einen 37-jährigen Italiener los. Das Opfer saß auf einer Bank an einem Kiosk im Nordend, als er unvermittelt mit einem Hammer attackiert wurde. Der Täter schlug mindestens dreimal auf den Oberkörper Opfer ein und wurde nur durch eine zivile Polizeistreife an weiteren Schlägen gehindert. Nach der Festnahme wurde der Täter in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt eingeliefert und einem Haftrichter vorgeführt.

Das Opfer wurde im Bereich des Oberkörpers und der Beine getroffen und wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt. Der Italiener erlitt aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Der 37-Jährige wurde laut Anklage wegen einer angeblich vorausgegangenen Liebesbeziehung mit der Lebensgefährtin des Tunesiers angegriffen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem zumindest bedingten Tötungsvorsatz aus. dpa/lhe

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In Gewaltkonflikten richtig verhalten

Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh
Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh

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